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Publiziert am 26.09.2019 17:59 im Bereich Allgemein

Die Staatskanzlei hat am Donnerstagvormittag über den Versand unvollständiger Stimmzettel-Sets informiert. Der Staatskanzlei wurden bisher 16 Fälle von unvollständigen Stimmzettel-Sets gemeldet. Der aktuelle Bericht der Druckerei lässt darauf schliessen, dass es sich dabei um Einzelfälle handelt. Die Staatskanzlei bittet nach wie vor alle Stimmberechtigten, die Vollständigkeit des Stimmmaterials zu überprüfen und sich bei ihren jeweiligen Gemeinden zu melden, falls Listen fehlen sollten. Ein vollständiges Stimmzettel-Set enthält die 25 eingereichten Wahllisten sowie den leeren Stimmzettel.

Die Staatskanzlei hat am Donnerstagvormittag über den Versand unvollständiger Stimmzettel-Sets informiert. Aktuell sind der Staatskanzlei 16 Fälle in folgenden Gemeinden bekannt:

 

Gemeinde

Listen  Anzahl 
Oberbüren 1a–d, 8, 9, 10, 11 fehlen; 2a–d, 6a–c, 7 doppelt
Oberbüren 3a/b, 4a–d, 5a/b fehlen; 2a-d, 6a–c, 7 doppelt
Niederhelfenschwil 1a–d, 8, 9, 10, 11 fehlen; 2a–d, 6a–c, 7 doppelt
Niederhelfenschwil Listen unbekannt 
Eggersriet 3a/b, 4a-d, 5a/b fehlen; 2a–d, 6a–c, 7 doppelt
Wil  Listen unbekannt

Gemäss schriftlichem Bericht der Druckerei sind die fehlerhaften Stimmzettel-Sets auf ein technisches Problem beim sogenannten Sammelhefter zurückzuführen. Nachdem es aus technischen Gründen zu kurzen Unterbrüchen beim Ausrüstvorgang gekommen ist, wurden die Druckbögen, die sich noch in der Maschine befanden, nicht ordnungsgemäss aussortiert. Die Druckerei geht aufgrund ihrer Untersuchungen davon aus, dass nur eine sehr geringe Anzahl an unvollständigen Stimmzettel-Sets hergestellt wurde.

Die Staatskanzlei bittet nach wie vor alle Stimmberechtigten, die ihnen zugestellten Stimmzettel-Sets so bald als möglich auf deren Vollständigkeit hin zu prüfen und sich bei der jeweiligen Wohnsitzgemeinde zu melden, falls einzelne Listen fehlen sollten. Ein vollständiges Stimmzettel-Set enthält die 25 eingereichten Wahllisten sowie den leeren Stimmzettel. Alle Gemeinden sind informiert und angewiesen, fehlerhaftes Stimmmaterial umgehend zu ersetzen.

Die Staatskanzlei wird in den nächsten Tagen erneut über den aktuellen Stand betreffend unvollständige Stimmzettel-Sets informieren, sofern sich neue Informationen ergeben oder zusätzliche Massnahmen zu ergreifen sind.