Publiziert am 19.05.2019 14:24 im Bereich Allgemein
Benedikt Würth ist neuer St.Galler Ständerat.

Der neue Ständerat des Kantons St.Gallen heisst Benedikt Würth. Er wurde mit 50'669 Stimmen (41,2 Prozent) im zweiten Wahlgang gewählt. Die Stimmbeteiligung lag bei 39,6 Prozent. Benedikt Würth wird den Ständeratssitz von Karin Keller-Sutter, die im Dezember 2018 in den Bundesrat gewählt wurde, übernehmen. Rund 150 Personen haben im Pfalzkeller die Wahlen live mitverfolgt.

Im zweiten Wahlgang wurde mit 50'669 Stimmen Benedikt Würth in den Ständerat gewählt. Die Stimmbeteiligung betrug 39,6 Prozent. Er wird den Kanton St.Gallen für den Rest der Amtsdauer 2015 bis 2019 in der kleinen Kammer vertreten. Das Ständerats-Duo des Kantons St.Gallen ist damit wieder komplett.

Benedikt Würth wird sein Amt im Rahmen der Sommersession der eidgenössischen Räte antreten. Seine derzeitige Funktion als Regierungsrat wird Benedikt Würth noch bis zum Ende der laufenden Amtsdauer weiterführen. Diese endet am 31. Mai 2020.

Nicht gewählt sind Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP), St.Gallen, mit 36'550 Stimmen (29,7 Prozent), Mike Egger (SVP), Berneck, mit 27'146 Stimmen (22,1 Prozent), und Andreas Graf (Parteifrei SG), Steinach, mit 8113 Stimmen (6,6 Prozent). Vereinzelte erhielten 467 Stimmen (0,4 Prozent).

Nationale Vorlagen

Am 19. Mai 2019 stimmten die St.Galler Bürgerinnen und Bürger auch über die nationalen Vorlagen zum Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) sowie zur Umsetzung einer Änderung der EU-Waffenrichtlinie ab. Das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung wurde mit 66,3 Prozent angenommen. Die Stimmbeteiligung betrug 41,8 Prozent. Die Umsetzung einer Änderung der EU-Waffenrichtlinie wurde von den Stimmberechtigten mit 64,0 Prozent angenommen. Die Stimmbeteiligung im Kanton St.Gallen betrug 42,0 Prozent.

Letztmaliger Einsatz des Genfer E-Voting-Systems

Die Stimmberechtigten der fünf Pilotgemeinden konnten auch per E-Voting abstimmen und wählen. Sie haben den dritten Stimmkanal in einem leicht geringeren Ausmass genutzt, wie es bei vergangenen Abstimmungen der Fall war. So sind insgesamt rund 16 Prozent der Stimmen in den fünf Pilotgemeinden über E-Voting eingegangen. In Widnau waren es 17,2 Prozent, in Goldach 20,8 Prozent, in Vilters-Wangs 20,1 Prozent, in Rapperswil-Jona 12,6 Prozent und in Kirchberg 18,5 Prozent. Bei der Auslandschweizer-Gemeinde betrug der E-Voting-Anteil 62,3 Prozent.

Im Kanton St.Gallen wurde am Urnengang vom 19. Mai 2019 zum letzten Mal das E-Voting-System des Kantons Genf eingesetzt. Der Kanton St.Gallen wird inskünftig das E-Voting-System der Schweizerischen Post einsetzen. Dieses wird im Kanton St.Gallen voraussichtlich bei den National- und Ständeratswahlen vom 20. Oktober 2019 zum ersten Mal eingesetzt werden.

Weitere Informationen: https://wab.sg.ch/archive/2019-05-19