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Publiziert am 23.11.2015 08:16 im Bereich Allgemein

Regierungsrat Martin Klöti ist stolz auf Vasco Hebel und Tabea Stiefel aus St.Gallen. Mit seinem Seifenmuseum holte sich Vasco Hebel am Samstag, 21. November, den zweiten Platz am interregionalen Finale des Jugendprojekt-Wettbewerbs, gefolgt von Tabea Stiefel mit ihrem Reisebegleiter auf Platz drei. Nebst den beiden St.Galler Projekten überzeugten die Jugendprojekte «mychoice.li» aus Balzers (Siegerprojekt) und «Kinderrechte Riesenfiguren» aus Vorarlberg (zweiter 2. Platz).

Die Stuhlreihen im Jugendtreff Camäleon in Vaduz waren am Finale des diesjährigen interregionalen Jugendprojekt-Wettbewerbs bis auf den letzten Platz besetzt. Nebst Fans der antretenden Projektteams und vielen begeisterten Zuschauerinnen und Zu-schauern fieberten Martin Klöti, Regierungsrat des Kantons St.Gallen, Bernadette Mennel, Landesrätin aus Vorarlberg, und Mauro Pedrazzini, Regierungsrat aus dem Fürstentum Liechtenstein, mit den Finalistinnen und Finalisten mit.

 

Zwei kreative und leidenschaftliche Jugendliche aus St.Gallen gewinnen

 

Vasco Hebel ist 13 Jahre alt. Seine Passion gehört dem Sammeln von Seifen aus aller Welt. Auch selber produziert er Seifen. Mittlerweile hat Vasco Hebel so viele Seifen, dass er damit ein ganzes Museum betreiben kann. Mit seinem Projekt «Seifenmuseum» holt sich Vasco Hebel am Finale des interregionalen Jugendprojekt-Wettbewerbs zusammen mit einem Projekt aus Vorarlberg den zweiten Platz. Tabea Stiefel animiert die Leser mit ihrem Reisebegleiter für eine höchst persönliche Entdeckungsreise durch die Stadt St.Gallen. «Zum Glück wurde Gallus nicht vom Bären gefressen», so der Titel ihres kreativen Reiseführers. Ein Meisterwerk und ein Vergnügen für alle, die sich in St.Gallen aufhalten, für kurz oder lang. Die Faszination für eine Sache bringt Motivation und Entwicklergeist und dazu eine Menge Lernfelder für das Leben. Dies zeigen beide Projekte beispielhaft auf.

 

Überzeugende Präsentationen

 

Obwohl die St.Galler Jugendlichen ihre Projekte sehr überzeugend präsentierten, mussten sie in diesem Jahr einem Projekt aus dem Fürstentum Liechtenstein den Vortritt lassen. Auch wenn der Jugendprojekt-Wettbewerb Preisgelder in Aussicht stellt, zählt das Mitmachen mehr als der Schlussrang. Der Jugendprojekt-Wettbewerb bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Bühne. Jugendliche, die Ideen entwickeln und Projekte umsetzen, erhalten eine Plattform. Gemeinsam ein Ziel zu erreichen und sich für eine Sache einzusetzen, macht zufrieden. Wird die meist verborgene Anstrengung durch Dritte in der Öffentlichkeit gewürdigt, ist das eine besondere Freude. Die Jugendlichen waren am Samstag in Vaduz mit besonderer Begeisterung bei der Sache. Von einer vollautomatischen Pfannkuchen-Maschine bis hin zu einem Kurzfilm und einem eritreischen Medienbund – dies alles hatte Platz auf der Jugendbühne. 

 

Die vier besten Jugendprojekte 2015 (zwei Zweitplatzierte)

 

Platz 1: «mychoice.li» aus Balzers (Preisgeld Euro 1‘150) Eine Online-Lehrstellenplattform für Lehrstellensuchende, die mittels Videos reale Einblicke in die Liechtensteiner Lehrberufe ermöglicht.

 

Platz 2: «Seifenmuseum» aus St.Gallen (Preisgeld Euro 750) Von der Faszination Seife bis zur Schaffung eines Seifenmuseums.

 

Platz 2: «Kinderrechte Riesenfiguren» der youngCaritas Vorarlberg (Preisgeld Euro 750) Die Kinderrechte-Figuren sollen nach ihrer Fertigstellung an öffentlichen Plätzen, Museen, Stadtfesten und an Schulen den Kindern und Jugendlichen das Thema Kinderrechte näherbringen.

 

Platz 3: «Tabeas Reisebegleiter» aus St.Gallen (Preisgeld Euro 600) «Zum Glück wurde Gallus nicht vom Bären gefressen» ist ein illustrierter Reisebegleiter einer St.Gallerin, der seine Leserinnen und Leser auf ihrer Entdeckungsreise durch St.Gallen begleitet.

 

Der Jugendprojekt-Wettbewerb

 

Der Jugendprojekt-Wettbewerb ist eine gemeinsame Initiative des Kantons St.Gallen und der Länder Vorarlberg und Fürstentum Liechtenstein und fördert Jugendliche und junge Erwachsene von 13 bis 24 Jahren in der Fähigkeit, Ideen zu entwickeln und Projekte umzusetzen. Die interregionale Anlage macht den Austausch über die Landesgrenzen hinaus möglich.

 

Der Wettbewerb wird jährlich zweistufig durchgeführt (regionale Ausscheidung, interregionales Finale). Der Kanton finanziert den Jugendprojekt-Wettbewerb mit Mitteln aus dem Kinder- und Jugendkredit, der seinerseits Gelder aus dem kantonalen Lotterie-fonds für den Wettbewerb bezieht. Dieses Jahr hat der Wettbewerb zum elften Mal stattgefunden.

 

Weitere Informationen zum Jugendprojekt-Wettbewerb: www.jugendprojekte.ch oder www.jugend.sg.ch  Stichworte: «Kinder- und Jugendförderung» – «Jugendprojekt-Wettbewerb».