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Publiziert am 01.03.2013 16:21 im Bereich Allgemein

Traditionell besucht Regierungsrätin Heidi Hanselmann zusammen mit Generalsekretär Roman Wüst am nationalen Tag der Kranken Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende in verschiedenen Spitälern. Der diesjährige Tag der Kranken steht unter dem Motto «Vom Stress des Krankseins».

Es ist Heidi Hanselmann ein wichtiges Anliegen, den Patientinnen und Patienten ihre Genesungswünsche persönlich zu überbringen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihren Dank und ihre Anerkennung für ihr tagtägliches Engagement zum Wohle der Patientinnen und Patienten auszusprechen.

 

Direkter Kontakt an vier Standorten

 

Dieses Jahr besucht sie zusammen mit ihrem Generalsekretär Roman Wüst die Patientinnen und Patienten in den Spitälern Rorschach, Altstätten, Grabs und Wattwil. Ebenfalls nimmt sie die Gelegenheit einmal mehr wahr, mit den Mitarbeitenden vor Ort in Kontakt zu treten und ihnen für ihren engagierten Einsatz zu danken aber auch um zu hören, wo der Schuh drückt. Die Besuche sind auch ein Zeichen der Solidarität gegenüber allen kranken Menschen in unserem Kanton. «Ich bin keine Gesundheitschefin, die aus dem Elfenbeinturm heraus politisieren will; ich brauche den direkten Kontakt mit den Personen, die bei uns behandelt werden oder arbeiten», betont Regierungsrätin Hanselmann. Die Gespräche gäben ihr erfahrungsgemäss wichtige Impulse für die weitere politische Arbeit.

 

Vom Stress des Krankseins

 

Der Tag der Kranken gibt immer auch Anlass, sich über das «Kranksein» Gedanken zu machen, sich und andere dafür zu sensibilisieren. Krankheit oder Unfall und deren Folgen können Stress bewirken. Und wer kann es sich heutzutage leisten, sich dem Gesundwerden zu widmen? Wir leben in einer Gesellschaft, in der die unermüdliche Leistungsfähigkeit schon beinahe normal erscheint. Häufig stellen sich daher nebst dem körperlichem Leiden auch Gefühle ein, die Probleme als nicht mehr lösbar und Forderungen als nicht mehr erfüllbar zu erleben. Je länger eine solche Belastung andauert, desto bedrohlicher wird sie. Aber auch Mitleid kann stressen: das gut gemeinte Überbehüten oder der verkrampfte Umgang mit Kranken nach schwerwiegenden Diagnosen.

Der Tag der Kranken ruft auf zu reflek

tieren und zu unterstützen, Solidarität nicht als Lippenbekenntnis zu formulieren, sondern sie gegenüber den Kranken und Betroffenen zu leben.