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Publiziert am 18.01.2013 18:00 im Bereich Allgemein

Das neue Verwaltungszentrum am Oberen Graben ist am Freitagabend, 18. Januar, im Beisein von geladenen Gästen offiziell eingeweiht worden. Nach einer dreieinhalbjährigen Bauphase übergab Regierungsrat Willi Haag das Gebäude offiziell den beiden Nutzerdepartementen. Die publikumsintensiven Einrichtungen hatten ihren Betrieb bereits Ende des vergangenen Jahres aufgenommen.

Das Baudepartement erstellt üblicherweise Bauten für Bildung, Gesundheit, Justiz und Kultur. Nur selten wird für die Zentralverwaltung selber gebaut. Regierungsrat Willi Haag betonte in seiner Rede anlässlich der Eröffnung, es sei deshalb besonders ehrenvoll und erfreulich, dass er das neue Verwaltungszentrum am Oberen Graben habe verantworten dürfen. Der Bau habe ihn beinahe während seiner gesamten Amtszeit von der Projektierung bis zur feierlichen Einweihung begleitet.

 

Bereichernde Begegnungen

 

Regierungsrätin Heidi Hanselmann und Regierungsrat Fredy Fässler stellten die vereinfachte Zusammenarbeit und den persönlichen Austausch ins Zentrum. Sie würden sich auf eine gute Nachbarschaft und auf viele bereichernde Begegnungen im neuen Verwaltungszentrum freuen. Bereits im November 2012 bezogen das Sicherheits- und Justizdepartement und das Gesundheitsdepartement den Gebäudekomplex. An rund 270 Arbeitsplätzen in den Obergeschossen und 25 Kundenschaltern in den öffentlichen unteren Geschossen nahmen die Departemente erfolgreich ihren Betrieb auf.

 

Zwei Departemente unter einem Dach

 

Die neuen und neu renovierten Liegenschaften sind modern und offen. Besonders kundenintensive Stellen wie die Ausweisstelle und das Strassenverkehrsamt können ihre Dienstleistungen nun effizienter erbringen. Neu sind aber nicht nur die Räumlichkeiten – das Sicherheits- und Justizdepartement war bisher in der ganzen Stadt St.Gallen verstreut. Das Verwaltungszentrum Oberer Graben bringt die verschiedenen Ämter unter ein Dach und erleichtert die Zusammenarbeit erheblich.

 

 

Erfolgreicher Abschluss

 

 

Die Bauphase in den letzten dreieinhalb Jahren war turbulent. Nach einer positiven Volksabstimmung im Jahre 2008 verzögerten zwei Einsprachen das Baubewilligungsverfahren um mehrere Monate. Im April 2009 konnten die Bauarbeiten schliesslich starten. Die Stickereibauten am Oberen Graben 32 und 36 wurden vollständig saniert. Die benachbarten Gebäude Oberer Graben 38 und Frongarten 5 wurden abgebrochen. Zwei Neubauten flankieren heute die sanierten Gebäude und schaffen so ein harmonisches Miteinander von Neu und Alt. Der Kostenrahmen von 58,3 Mio. Franken konnte erfreulicherweise eingehalten werden. Die Bevölkerung hat am 23. März 2013 die Gelegenheit das Gebäude von Innen anzuschauen, an diesem Tag wird ein Tag der offenen Tür durchgeführt.