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Ammoniak in Moorgebieten

Landschaftsschutzgebiet Schlossweiher

Landschaftsschutzgebiet Schlossweiher

Ergänzend zu den bisherigen Ostluft-Standorten hat das AFU im Jahr 2018 den Ammoniak-Gehalt der Luft auch an zwei Standorten in Mooren gemessen. Die Auswertung der Messergebnisse zeigt, dass die Belastung über dem Durchschnitt anderer Messstandorte liegt und dass die kritischen Konzentrationswerte deutlich überschritten werden.


Beide Moor-Standorte, Bannriet, Altstätten und Schlossweiher, Untereggen, sind stärker bzw. kaum weniger stark belastet, als ein extrem landwirtschaftlich geprägter Standort.

Die Luftreinhalte-Verordnung (LRV) legt keinen Immissionsgrenzwert für Ammoniak fest. Zur Beurteilung der Immissionen werden daher die kritischen Konzentrationswerte (Critical Levels) oder kritischen Eintragswerte (Critical Loads) der United Nations Economic Commission for Europe (UN/ECE) herangezogen.

 

OSTLUFT - die Luftqualitätsüberwachung der Ostschweizer Kantone und des Fürstentums Liechtenstein misst und überwacht die Luftqualität anhand der Leitschadstoffe Stickstoffdioxid (NO2), Feinstaub PM10 und Ozon (O3) und weiterer Schadstoffe.

Die Messergebnisse sind im AFU-Bericht Ammoniak-Messungen in Moorgebieten - Zwischenbericht dargestellt. 

 

Auskünfte zur Ammoniak-Messung:

Amt für Umwelt AFU: 058 229 30 88 

 

Auskünfte zu den Auswirkungen auf die Moorgebiete:

Amt für Natur, Jagd und Fischerei ANJF: 058 229 39 53 


Bauen, Raum & Umwelt - Ammoniak in Moorgebieten (11.03.2019 09:46)


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