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Abschluss der Arbeiten im Mai 2018 geplant

Für das mittlere Rheintal werden mit der Netzstrategie Raum Diepoldsau, Hohenems, Altach, Mäder, Kriessern (Raum DHAMK) grenzüberschreitende Verkehrslösungen entwickelt. Seit Ende September 2016 erfolgten ergänzende Studien, darunter durch die Stadt Hohenems. Die Arbeiten unter dem Titel Netzstrategie sollen bis Mitte 2018 abgeschlossen werden. Die Ergebnisse fliessen in das Agglomerationsprogramm Rheintal ein.


Im Januar 2016 konnte ein Schlussbericht-Entwurf von der Interessengruppe zur Kenntnis genommen werden. Aus den Studien war der Bedarf für einen engeren Geländekorridor hervorgegangen, in dem vertiefende Projektierungsarbeiten angestrebt werden. Eine solche neue Strassenverbindung kann an das bestehende Strassennetz angeschlossen werden und ist in ein Massnahmenkonzept eingebettet. In der Zwischenzeit wurden noch offene Aspekte zu verkehrlichen Wirkungen und zu Entwicklungsmöglichkeiten bearbeitet.

 

Abstimmung mit kommunalen Entwicklungen

 

2017 prüfte die Stadt Hohenems im Rahmen eines Raumentwicklungskonzepts (REK) Ideen für die weitere Festlegung von Betriebsgebieten. Zur Abstimmung solcher möglichen Entwicklungen fanden Gespräche mit der Stadt Hohenems statt, insbesondere betreffend Erschliessungsmöglichkeiten und Auswirkungen auf das Verkehrsnetz sowie Naherholungsgebiete. Um die Entwicklungen nachbarschaftlich abzustimmen, hat die Gemeinde Altach ein Gesamtmobilitätskonzept eingeleitet. Ergebnisse dazu sollen 2020 vorliegen. Zum besseren Verständnis der verkehrlichen Auswirkungen infolge der möglichen Veränderungen im lokalen Strassennetz von Altach/Hohenems führt das Land Vorarlberg im März 2018 ergänzende Verkehrserhebungen durch.

 

Weiterführung im Agglomerationsprogramm

 

Der Steuerungsausschuss Netzstrategie DHAMK hat an seiner Sitzung im September 2017 den Entscheid gefällt, die Ergebnisse der Netzstrategie als Input in das soeben gestartete Agglomerationsprogramm Rheintal einfliessen zu lassen. Damit ist sichergestellt, dass die bisher gewonnenen Erkenntnisse in einem formalen Verfahren weiterbehandelt werden. Die Arbeiten unter dem Titel Netzstrategie werden nun mit der Verabschiedung des Schlussberichts im April/Mai 2018 abgeschlossen. Ende Mai/Anfang Juni 2018 ist eine öffentliche Informationsveranstaltung in Diepoldsau geplant.

 

 

Die Netzstrategie für das mittlere Rheintal

 

Mit der Netzstrategie sollen grenzüberschreitende Verkehrslösungen zur Siedlungsentlastung für das mittlere Rheintal entwickelt werden. Als Grundlage für die Netzstrategie werden mithilfe eines Verkehrsmodells die heutigen Belastungen des Strassennetzes abgebildet und die zukünftigen Auswirkungen abgeschätzt. In Zusammenarbeit mit dem Planungsunternehmen Ernst Basler + Partner sowie der Stadtland GmbH verfolgen die Beteiligten mit der Netzstrategie keine reine Strassenlösung, sondern einen Gesamtverkehrsansatz. Grosse Bedeutung haben dabei die Siedlungsentwicklung sowie die Schonung von Natur, Landschaft und der landwirtschaftlichen Produktionsflächen.

 

Die Planung der Netzstrategie wird von einer Begleitkommission und einer Interessensgruppe begleitet und ist somit breit abgestützt. Die Begleitkommission besteht aus Amtsvertretern des Landes Vorarlberg und des Kantons St.Gallen sowie aus Beteiligten des Agglomerationsprogramms, des Strategiepapiers Vision Rheintal und des Projekts Mobil im Rheintal. Die Kommission prüft, ob die vorgeschlagenen Lösungen mit den planerischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen vereinbar sind. Die Interessensgruppe setzt sich aus Personen aus dem Naturschutz, der Wirtschaft und aus Bürgerinitiativen sowie Vertretern der fünf betroffenen Gemeinden zusammen. Die Interessensgruppe bringt lokale Kenntnisse und Anliegen ein und gibt Hinweise zur Akzeptanz von Lösungen.


Bauen, Raum & Umwelt - Abschluss der Arbeiten im Mai 2018 geplant (09.02.2018 08:50)


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