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Bevölkerung unterstützt IT-Bildungsoffensive

Die St.Galler Stimmberechtigten haben die IT-Bildungsoffensive deutlich gutgeheissen. 69,84 Prozent stimmten für den Sonderkredit über 75 Millionen Franken. Während acht Jahren werden nun Projekte gefördert, die den Kanton St.Gallen zu einem führenden Standort bei der digitalen Transformation von Geschäftsmodellen und Unterrichtskonzepten machen sollen.


Alle 77 Gemeinden haben dem Kantonsratsbeschluss über einen Sonderkredit für die IT-Bildungsoffensive zugestimmt. Schliesslich haben sich 69,84 Prozent der Stimmberechtigten für das von Kantonsrat und Regierung unterstützte Anliegen ausgesprochen, 30,16 Prozent dagegen. Die Stimmbeteiligung lag bei 34,76 Prozent.

 

Die IT-Bildungsoffensive besteht aus einem Sonderkredit von 75 Millionen Franken, mit dem von 2019 bis 2026 mehrere Projekte gefördert werden. Das Kreditprogramm umfasst fünf Schwerpunkte: 

  • ein Kompetenzzentrum Digitalisierung und Bildung für die Volksschule und die Mittelschulen

  • eine Plattform Fit4Future in der Berufsbildung

  • ein Kompetenzzentrum Angewandte Digitalisierung an der Fachhochschule

  • eine School of Information and Computing Science an der Universität St.Gallen

  • Massnahmen zur Vernetzung von Bildung und Wirtschaft und Anlässe zur Förderung der MINT-Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler 


Die finanzierten Massnahmen wirken nachhaltig über die Programmdauer hinaus. Die IT-Bildungsoffensive ist somit eine Investition in die Zukunft und soll den Kanton St.Gallen zu einem führenden Standort bei der digitalen Transformation von Geschäftsmodellen und Unterrichtskonzepten machen.

 

Zersiedelungsinitiative ohne Chance

 

Die St.Galler Stimmberechtigten haben im Gleichzug mit der nationalen Mehrheit gestimmt. So haben 66,46 Prozent Nein gesagt zur Zersiedelungs-Initiative. Alle Gemeinden stimmten gegen die Initiative. Die Stimmbeteiligung lag bei 35,52 Prozent.

 

Neue Kreisrichterin Werdenberg-Sarganserland

 

Désirée Guntli, Mitglieder der SVP, ist in der Ersatzwahl als neue nebenamtliche Richterin des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland gewählt worden. Sie hat 8'789 Stimmen erhalten und sich somit gegen Michelle Schnider-Stäheli von der GLP durchgesetzt. Das absolute Mehr liegt bei 7'017 Stimmen. Die Amtsdauer dauert noch bis 2021.

 

Anzahl E-Voting-Stimmen stabil

 

Die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, die im Kanton St.Gallen gemeldet sind, sowie die Stimmberechtigten der fünf Pilotgemeinden haben den zusätzlichen Stimmkanal im gewohnten Ausmass genutzt. Insgesamt sind 27 Prozent der Stimmen über E-Voting eingegangen, wobei die Auslandschweizer mit 61,4 Prozent diesen Wert wie gewohnt prägten. In Widnau waren es 23,8 Prozent, in Goldach 26,8 Prozent, in Rapperswil-Jona 17 Prozent, in Kirchberg 24,3 Prozent und in Vilters-Wangs 22,9 Prozent.

 

Die detaillierten Abstimmungs-Ergebnisse sind auf wab.sg.ch abrufbar.


Allgemein - Bevölkerung unterstützt IT-Bildungsoffensive (10.02.2019 13:01)


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