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Fischereiaufseher tagten in der Ostschweiz

Fischereisachverständige aus der ganzen Schweiz trafen sich vom 20. – 23. August 2018 zur jährlichen Weiterbildungsveranstaltung in Abtwil. Themenschwerpunkte waren unter anderem die internationale Zusammenarbeit, Seeuferrenaturierungen, das neue Fischereizentrum in Steinach und die Wasserqualität im grössten Trinkwasserspeicher Europas.


Die Kantone St.Gallen und Thurgau organisierten den diesjährigen Weiterbildungsanlass für alle Schweizer Fischereiaufseher zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt BAFU. Mit dem Bodensee und seinen Zuflüssen hatte die Ostschweiz den Konferenzgästen so viel zu bieten, dass die Veranstalter sich auf einige Themenschwerpunkte beschränken mussten.

 

Internationale Übereinkunft

 

Bereits 1893, also vor genau 125 Jahren, legten die Länder rund um den Bodensee mit der Bregenzer Übereinkunft gemeinsame Bestimmungen für die Fischerei im Bodensee fest. Diese Vereinbarung wird bis heute erfolgreich in der internationalen Bevollmächtigtenkonferenz für die Bodenseefischerei IBKF umgesetzt.

 

Breites Themenspektrum

 

Den zweiten Kursnachmittag verbrachten die Kursteilnehmer am und auf dem Bodensee. Hauptthemen waren das neue St.Galler Fischereizentrum in Steinach, die Revitalisierungen bei Arbon und die Berufsfischerei auf dem Bodensee. Am dritten Kurstag lagen die Schwerpunkte bei der Biodiversität, der Forschung und der Wasserqualität im Bodensee.

 

Jedes Jahr treffen sich die Schweizer Fischereiaufseherinnen und Fischereiaufseher sowie weitere Fischereisachverständige aus Wissenschaft und Verwaltung zu einem mehrtägigen Weiterbildungsanlass. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Themen, die in Vorträgen und Gruppenarbeiten sowie an Exkursionen behandelt werden. Die Kurse werden alternierend vom Berufsverband der Fischereiaufseher und dem Bundesamt für Umwelt organisiert, dieses Jahr unterstützt von den Kantonen St.Gallen und Thurgau.

 


Allgemein - Fischereiaufseher tagten in der Ostschweiz (23.08.2018 09:02)


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