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Kanton veröffentlicht Jagdstatistik 2017

Jagdstatistik

Die Zahl erlegter Rothirsche war noch nie so hoch wie im Jahr 2017. Der Bestand an Wildschweinen steigt weiter an und damit auch die Entschädigungen für Wildschäden.


Im vergangenen Jahr wurden in allen drei Rothirsch-Hegegemeinschaften die vorgegebenen Abschusszahlen erreicht oder übertroffen. Am Ende der Jagdsaison waren so viele Rothirsche erlegt worden, wie noch nie zuvor. Die hohe Zahl resultiert aus den steigenden Bestandszahlen der Rothirsche im Kanton St.Gallen sowie den idealen Bedingungen am Ende der Jagdzeit. Dank den frühen Schneefällen zogen viele Rothirsche bereits während der Jagdzeit in die tiefer gelegenen Wintereinstände in den Tallagen, was sich positiv auf die Abschusserfüllung auswirkte.

 

Ein Rückgang der Abgänge war hingegen beim Reh und bei der Gämse zu verzeichnen. Die Bestände bleiben stabil. Ganz im Gegensatz zum Wildschwein. Obwohl bei dieser Tierart Zählungen praktisch unmöglich sind, geht man von einer deutlichen Zunahme der Bestände aus. Ein deutliches Zeichen dafür sind die steigenden Zahlungen für Wildschäden, die durch Wildschweine an Kulturland verursacht werden.

Gesunken sind hingegen Entschädigungen für Wolfsrisse. Ein klares Indiz, dass die Präventionsmassnahmen wirken.

 

Die vom Amt für Natur, Jagd und Fischerei erstellte Jagdstatistik untersteht dem Statistikgesetz des Kantons St.Gallen (sGS 146.1) und dessen Qualitätskriterien.


Allgemein - Kanton veröffentlicht Jagdstatistik 2017 (24.05.2018 10:25)


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