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Aktueller Bericht zur neuen Fachhochschule Ostschweiz

Die neue Fachhochschule Ostschweiz nimmt Form an: Die Eckpunkte für die Trägerschaft der neuen Fachhochschule Ostschweiz sind geklärt, die künftige Organisation der Schule zeichnet sich ab und die weiteren Vorbereitungsarbeiten sind aufgegleist. Dies sind die Erkenntnisse aus einem Zwischenbericht der Regierung an den Kantonsrat.


Der Zwischenbericht geht zurück auf Aufträge des Kantonsrates bei der Beratung des Berichts «FHO wohin?» in der Septembersession 2017. Er zeigt den Stand bei den Verhandlungen zur Trägerschaft und bei der Entwicklung der Schulorganisation auf.

 

Interstaatliches Konkordat für Trägerschaft

 

Im März 2018 hatten die Regierungen der Kantone St.Gallen, Thurgau, Schwyz, Appenzell Ausserrhoden, Glarus und Appenzell Innerrhoden sowie des Fürstentums Liechtenstein beschlossen, sich am weiteren Prozess zur Gründung einer neuen Fachhochschule Ostschweiz zu beteiligen und die Eckpunkte der zukünftigen Trägerschaft bestätigt. Vorgesehen ist, die heutigen drei Fachhochschulen im Kanton St.Gallen zu einer einzigen Fachhochschule mit den drei bewährten Schulstandorten (St.Gallen, Buchs und Rapperswil) unter einer gemeinsamen interstaatlichen Trägerschaft zusammenzuführen. Mit dem gemeinsamen Ja wurde ein wichtiger Meilenstein für die zukünftige Ostschweizer Hochschullandschaft erreicht und eine verlässliche Grundlage für ein interstaatliches Konkordat geschaffen.

 

Schulen nach Fachbereichen und Marktorientierung organisiert

 

Für die Schulorganisation wurden im Auftrag des Kantonsrates zwei Modelle, das Modell «Leistungsbereiche» und das Modell «Departemente», weiterentwickelt. In der partizipativen Diskussion kristallisierte sich das Modell «Departemente» als bevorzugte Lösung heraus. Beim Modell «Departemente» wird die Organisation nach Fachbereichen und Marktorientierung aufgebaut. Das Modell orientiert sich an der Führung der heutigen Fachhochschulstandorte. Im Gegensatz zum Modell «Leistungsbereiche» ist es einfacher und ermöglicht eine flachere Hierarchie sowie eine kleinere Führungsspanne. Die Organisation beim Modell «Leistungsbereiche» würde einer universitären Logik folgen, die sich üblicherweise an den verschiedenen Leistungsbereichen («Ausbildung», «Forschung/Dienstleistung», «Weiterbildung») orientiert.

 

Interstaatliche Trägerkonferenz steuert Vorbereitungsarbeiten

 

Der Hochschulrat wird oberstes Organ der neuen Fachhochschule Ostschweiz sein. Ihm gehören Vertretungen aller Mitträger an. Damit sich der Hochschulrat auf die fachstrategische Arbeit konzentrieren kann, ist auf der politischen Ebene neu eine Trägerkonferenz mit den zuständigen Regierungsmitgliedern aller Träger vorgesehen. Als designierte Trägerkonferenz wird ein entsprechendes Gremium schon jetzt eingesetzt. Es steuert politisch den vorbereitenden Aufbau der neuen Schule. Mit dem frühzeitigen Einsatz der designierten Trägerkonferenz können die Vorbereitungsarbeiten intensiviert werden. So wird die Zeit genutzt, um die Grundlage für die institutionelle Akkreditierung der Fachhochschule Ostschweiz nach dem Eidgenössischen Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG) zu schaffen.

 

Fachhochschule nimmt 2020 Betrieb auf

 

Der Hochschulrat der neuen Fachhochschule Ostschweiz wird auf 1. Januar 2020 eingesetzt und in der Folge die finalen Aufbauarbeiten unterstützen. Ihren operativen Betrieb wird die neue Schule am 1. September 2020 aufnehmen.

 

Der nächste Meilenstein bei der Vorbereitung der neuen Fachhochschule ist eine Vorlage an den Kantonsrat zur Genehmigung des Beitrittes zum neuen interstaatlichen Konkordat. Die parlamentarische Beratung ist für das Jahr 2019 vorgesehen. Bei allen Mitträgern werden im Jahr 2019 entsprechende Beratungen nach je eigenem Recht laufen.

 

Zwischenbericht in der Septembersession 2018 im Kantonsrat

 

Der Kantonsrat behandelt den nun vorliegenden Zwischenbericht der Regierung aller Voraussicht nach in der Septembersession 2018.


Allgemein - Aktueller Bericht zur neuen Fachhochschule Ostschweiz (31.05.2018 08:23)


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