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Joe Keel gibt Leitung des Amtes für Justizvollzug ab

Joe Keel gibt Leitung des Amtes für Justizvollzug ab

Der Leiter des kantonalen Amtes für Justizvollzug, Joe Keel, übernimmt ab 1. Juli 2018 die neu geschaffene Stelle eines hauptamtlichen Sekretärs des Ostschweizer Strafvollzugskonkordats. Damit übergibt er die Amtsleitung in neue Hände, stellt sein grosses Fachwissen aber weiterhin in den Dienst des Straf- und Strafvollzugsrechts.


Seit 1. Januar 2008 leitet Joe Keel das auf jenen Zeitpunkt geschaffene Amt für Justizvollzug, nachdem er schon zuvor ab 1991 für den Vollzug der im Kanton St.Gallen ausgesprochenen Strafen und für alle Rechtsfragen rund um den Strafvollzug zuständig gewesen war. Im Amt für Justizvollzug wurden die Strafanstalt Saxerriet, das Massnahmenzentrum Bitzi, das Jugendheim Platanenhof, das Regionalgefängnis Altstätten, die Bewährungshilfe sowie die Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug zusammengefasst.

 

Anspruchsvolle Führungsaufgabe

 

Das Zusammenlegen der verschiedenen Bereiche und die Führung des neuen Amtes mit seinen rund 250 Mitarbeitenden war eine herausfordernde Aufgabe. Joe Keel ist es gelungen, das Amt für Justizvollzug zu einer Einheit zu formen und dessen Aufgabenerfüllung unter Wahrung der Persönlichkeitsrechte der Beteiligten (verurteilte Personen, Opfer von Straftaten, Angehörige) und der Interessen der beteiligten Behörden sicherzustellen. Daneben hat sich Joe Keel auch in gesamtschweizerischen Expertenkommissionen und Arbeitsgruppen engagiert und – gemeinsam mit dem Leiter des Rechtsdienstes des Amtes für Justizvollzug des Kantons Zürich – das Co-Sekretariat des Ostschweizer Strafvollzugskonkordats im Nebenamt geführt.

 

Ostschweizer Strafvollzugskonkordat

 

Dem Ostschweizer Strafvollzugskonkordat gehören die Kantone St.Gallen, Zürich, Graubünden, Thurgau, Glarus, Schaffhausen sowie Appenzell Inner- und Ausserrhoden an. Es sorgt für den gesetzeskonformen Vollzug der in den Konkordatskantonen ausgesprochenen Strafen und Massnahmen und bringt sich auch auf Bundesebene aktiv bei der Weiterentwicklung der verschiedenen Formen des strafrechtlichen Freiheitsentzugs ein. Die anspruchsvoller gewordenen Aufgaben, die häufigen Rechtsänderungen auf Bundesebene und die komplexeren Fragestellungen haben das Konkordat bewogen, von seinem bisherigen nebenamtlich geführten Sekretariat abzugehen. Die Kantone haben im Jahr 2017 beschlossen, ein hauptamtliches Konkordatssekretariat zu schaffen, wie dies die Strafvollzugskonkordate der Nordwest- und Innerschweiz sowie der Westschweiz und des Tessins schon lange führen. Als ersten hauptamtlichen Sekretär haben die Kantone Joe Keel gewählt. Ihm eröffnet sich damit die Möglichkeit, sich nach mehr als zehnjähriger anspruchsvoller Aufbau- und Führungsarbeit im Amt für Justizvollzug etwas von der «Frontarbeit» zurückzuziehen.

 

Das Konkordatssekretariat wird administrativ beim Generalsekretariat des Sicherheits- und Justizdepartementes des Kantons St.Gallen eingegliedert und von den Konkordatskantonen zu Vollkosten finanziert. Sowohl der Kanton St.Gallen als auch die Partnerkantone im Konkordat schätzen sich glücklich, in allen Fragen des Justizvollzugs weiterhin auf das breite Fachwissen von Joe Keel zählen zu können.

 

Die Nachfolge von Joe Keel als Leiter des Amtes für Justizvollzug wird in diesen Tagen zur freien Bewerbung ausgeschrieben.

 


Allgemein - Joe Keel gibt Leitung des Amtes für Justizvollzug ab (07.02.2018 08:32)


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