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Testplanungen abgeschlossen

Die abgeschlossenen Testplanungen für die Erweiterung der Universität St.Gallen vertiefen den eingeschlagenen Weg an zwei Standorten. Am Platztor zeigte sich, dass eine verdichtete Bauweise städtebaulich verträglich ist. Für den Rosenberg wurde entschieden, dass das Bibliotheksgebäude bestehen bleibt und saniert sowie mit einem Ergänzungsbau erweitert wird.


Unter Einbezug des Areals Platztor wird der Universität eine langfristige räumliche Entwicklung ermöglicht. Wie auch der heutige Campus am Rosenberg soll der neue Universitätsstandort in der Stadt öffentlich zugänglich sein. Damit die Raumbedürfnisse erfüllt werden können, wird am Standort Platztor eine verdichtete Bauweise angestrebt. Dies deckt sich mit der städtebaulichen Entwicklung.

 

Sanierung und Ergänzungsbau am Rosenberg

 

Das Bibliotheksgebäude der HSG wurde im Jahr 1989 gebaut. Seither wurde das Gebäude weder saniert noch ausgebaut. Die Raumnot der HSG betrifft besonders die Bibliothek, da nicht genügend Lernplätze für die Studierenden vorhanden sind.

Damit das Gebäude weiter genutzt werden kann, soll das Bibliotheksgebäude saniert werden. Zudem ist ein Ergänzungsbau geplant. Dieser soll vor allem Lernplätze für Studierende bieten. Die Bauprojekte am Standort Platztor und Rosenberg werden in getrennten Projekten weiterbearbeitet. So können die Projekte unabhängig voneinander vorangetrieben werden.

 

Lösung für die Familiengärtner und den Naturgarten

 

Am Girtannersberg verpachtet der Kanton St.Gallen dem Zentralverband der Familiengärtner und dem Naturschutzverein Stadt St.Gallen seit Jahren eine grössere Fläche. Es hat sich gezeigt, dass ein Teilbereich der Familiengärten für den Ergänzungsbau benötigt wird. Hinzu kommt, dass zusätzliche Flächen während der Bauarbeiten für die Baugrube, Zufahrten und Installationen wie zum Beispiel Baucontainer oder Kräne genutzt werden. Weiter soll der Naturgarten im Sinne eines nachhaltigen und ganzheitlichen Konzeptes auf dem Areal integriert werden. Das Baudepartement hat dem Familiengärtnerverein Wienerberg und dem Naturschutzverein St.Gallen zugesichert, dass die heutigen Flächen bis mindestens Herbst 2018 genutzt werden können.

 

Weiteres Vorgehen

 

Rund die Hälfte der Familiengärtner wohnt in den umliegenden Quartieren der HSG. Die Stadt St.Gallen hat zugesichert, die interessierten Familiengärtner bei der Suche nach einem alternativen Familiengarten zu unterstützen. In einem nächsten Schritt werden die Projektdefinitionen für die beiden Standorte erarbeitet. Im Herbst 2016 wird die Regierung die Projektdefinitionen beraten. Die Familiengärtner und der Naturschutzverein können voraussichtlich im Herbst 2017 über das weitere Vorgehen informiert werden, wenn die Planung für den Ergänzungsbau weiter fortgeschritten ist. 


Allgemein - Testplanungen abgeschlossen (27.04.2016 15:26)


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