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Das Staatsarchiv des Kantons St.Gallen sichert seit Kantonsgründung die Überlieferung der kantonalen Behörden, der kantonalen Verwaltung und der Anstalten des Staates.

Hinzu kommen Bestände von Rechtsvorgängern des heutigen Kantons. Es handelt sich dabei in erster Linie um Archivalien des Kantons Säntis, teilweise des Kantons Linth und um die Archivalien einiger auf dem heutigen Kantonsgebiet vor dem Jahr 1798 bestehender sogenannter Gemeiner Herrschaften. Die Überlieferung letzterer reicht teils bis ins Spätmittelalter zurück.

Das Staatsarchiv ergänzt die Quellen staatlicher Herkunft durch die Übernahme von Archivalien, die aus privater Hand stammen und denen Gewicht für die kantonale Geschichte zukommt. Dabei kann es sich um Familien-, Firmen-, Verbands- oder Parteiarchive handeln. Zusätzlich finden sich im Staatsarchiv diverse Sammlungen beispielsweise eine umfangreiche Foto- oder eine Filmsammlung.

Die Bestände des Staatsarchivs umfassen 2019 über 10 Laufkilometer. Jährlich wächst das Archiv um 100 bis 200 Laufmeter. 

Grundlage der Arbeit des Staatsarchivs bilden das Gesetz über die Aktenführung und Archivierung vom 19.04.2011 (sGS 147.1) und die Verordnung über Aktenführung und Archivierung vom 19.03.2019 (sGS 147.11).

Das Staatsarchiv ist auch auf Wikipedia vertreten.

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