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Um als bewegliches Kulturerbe des Kantons unter Schutz gestellt zu werden, muss ein Kulturgut bestimmte Kriterien und Voraussetzungen erfüllen. Die Unterschutzstellung ist mit Rechten und Pflichten verbunden.

Voraussetzungen einer Unterschutzstellung

  1. Der betreffende Gegenstand ist bewegliches Kulturgut.
  2. Die Bewahrung und Überlieferung des Kulturguts liegt im öffentlichen Interesse, weil es
    ◦ einen besonderen kulturellen Zeugniswert für den Kanton oder seine Regionen hat oder
    ◦ identitätsstiftend für die Bevölkerung des Kantons oder Teile davon ist.
  3. Die Eigentümerschaft stimmt der Unterschutzstellung und den damit verbundenen Schutzwirkungen zu. Das heisst, die Unterschutzstellung erfolgt freiwillig und auf partnerschaftlicher Basis.

Ablauf der Unterschutzstellung

Schematische Darstellung des Ablaufs einer Unterschutzstellung von beweglichem Kulturerbe.

Bewegliches Kulturerbe des Kantons kann sowohl dem Kanton gehören, als auch öffentlichen oder privaten Institutionen oder Privatpersonen. Die Unterschutzstellung läuft in folgenden Schritten ab:

Folgen der Unterschutzstellung

Grafik zu Folgen der Unterschutzstellung

Rechte

Als Eigentümerin oder Eigentümer von unter Schutz gestelltem beweglichem Kulturerbe haben Sie folgende Vorteile:

Pflichten

Für einen bestmöglichen Schutz des beweglichen Kulturerbes ist es notwendig, dass die Eigentümerinnen und Eigentümer bzw. Besitzerinnen und Besitzer von beweglichem Kulturerbe einige gesetzliche Auflagen erfüllen. Diese sind:

Noch offene Fragen?

Manuela Reissmann

Mitarbeiterin Fachstelle Kulturerbe

Fachstelle Kulturerbe

St. Leonhardstrasse 40
9001 St. Gallen