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Jugendschutz

Jugendliche beim Pokern

Über rechtliche Regelungen auf Bundes-, Kantons- oder Gemeindeebene werden im Jugendschutz Jugendliche grundsätzlich vor Gefahren geschützt. In der Schweiz liegen nur wenige einheitlichen Gesetze vor, in vielen Themen liegen kantonale Unterschiede vor.

 

Spezifische Regelungen beziehen sich auf den Verkauf und die Abgabe von Alkohol und Tabak, die Teilnahme an Glücksspielen, sexuelle Kontakte oder Arbeitsverhältnisse mit Jugendlichen. Eine Übersicht über alle rechtlichen Regelungen im Kinder- und Jugendschutz ermöglicht die Broschüre «Schutz und Förderung von Kindern und Jugendlichen im Kanton St.Gallen».

 

Alkohol und Tabak

Die Jugendschutzbestimmungen verbieten die Abgabe von Akohol und Tabakprodukten an unter 16-Jährige und die Abgabe von Spirituosen an unter 18-Jährige. Die Gemeinden sind für die Durchsetzung der Bestimmungen verantwortlich. Die kantonale Fachstelle Jugendschutz im ZEPRA unterstützt Gemeinden, Detailhandel oder Veranstalter beim Jugendschutz vor Ort.

 

Teilnahme an Glücksspielen

In Spiellokale haben Jugendliche unter 16 Jahren keinen Zutritt.

 

Sexuelle Kontakte

Bezüglich sexuellen Kontakten gilt in der Schweiz gemäss Art. 187 im Strafgesetz das Schutzalter 16. Eine Ausnahme besteht, wenn der Altersunterschied zwischen den Beteiligten nicht mehr als drei Jahre beträgt.

 

Arbeit

Im Arbeitsgesetz ist geregelt, dass für Jugendliche Nacht- und Sonntagsarbeit sowie gefährliche Arbeiten verboten sind. Das SECO bietet Informationen für den Arbeitnehmerschutz von Jugendlichen. Für die Beschäftigung von Jugendlichen unter 15 Jahren bei kulturellen, künstlerischen oder sportlichen Darbietungen oder in der Werbung, bei denen sie eine Gegenleistung erhalten, ist zudem eine Meldung an die kantonale Behörde nötig.

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