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Alter

Alter betrifft uns alle. Die durchschnittliche Lebenserwartung nimmt erfreulicherweise zu und so erfüllt sich für immer mehr Menschen der Wunsch, ein hohes Alter zu erreichen. Auch wenn das Altern, wie andere Lebensphasen, ein individueller Prozess ist, sind beim Entwurf der Vorstellung über die Lebensbedingungen älterer Menschen sowie das optimale Zusammenleben der Generationen alle gesellschaftlichen Ebenen gefordert, vom Individuum bis zum Staat.

AKTUELLES

Kostenverschiebung betreffend Produkte auf der Mittel- und Gegenstände-Liste (MiGeL) zwischen den Kostenträgern der Pflegefinanzierung

Bislang wurden den Betagten- und Pflegeheimen Produkte (Verbandsmaterial, Inkontinenzhilfen usw.), die auf der Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) des Bundesamtes für Gesundheit aufgeführt sind mit Pauschalen je Pflegestufe abgegolten. Das Bundesverwaltungsgericht hat im Herbst 2017 in zwei Urteilen festgestellt, dass die Produkte auf der MiGeL, die im ordentlichen Pflegeprozess in Betagten- und Pflegeheimen zum Einsatz kommen, nicht von den obligatorischen Krankenpflegeversicherungen vergütet werden müssen. Vielmehr sind die Kosten für Produkte auf der MiGeL im Rahmen der stationären Pflegekosten zu vergüten. Das heisst, dass seit 1. Januar 2018 diese Kosten in die Gesamt-Pflegekosten bzw. Pflegetaxen zu integrieren sind. Die Regierung des Kantons St.Gallen hat deshalb den Art. 2 der Verordnung über die Pflegefinanzierung (sGS 331.21; abgekürzt PFV) mit den höchstens anrechenbaren Kosten für Produkte auf der MiGeL ergänzt. Die detaillierten Informationen dazu sind dem Bericht des Departementes des Innern zum II. Nachtrag zur Verordnung über die Pflegefinanzierung zu entnehmen.

Kontakt

  Abteilung Alter
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9001 St.Gallen
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