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Opferhilfe SG-AR-AI

Entschädigung und Genugtuung nach Opferhilfegesetz

 

Personen, die durch eine Straftat einen Schaden erlitten haben und glaubhaft machen, dass sie keine oder nur ungenügende Leistungen von Dritten (Täter, Versicherungen etc.) erhalten, können eine Entschädigung und/oder Genugtuung beantragen. Die Entschädigung hängt im Unterschied zur Genugtuung von der finanziellen Situation der gesuchstellenden Person ab. Eine Genugtuung kann bei schwerer Betroffenheit und wenn besondere Umstände es rechtfertigen ausgerichtet werden.

 

Bei Straftaten im Kanton St.Gallen muss das Gesuch um Entschädigung und/oder Genugtuung grundsätzlich innert fünf Jahren nach der Tat beim Sicherheits- und Justizdepartement eingereicht werden, ansonsten verwirkt der Anspruch.

 

Wird sofortige finanzielle Hilfe benötigt oder sind die Folgen der Straftat kurzfristig nicht mit hinreichender Sicherheit festzustellen, kann beim Sicherheits- und Justizdepartement ein Vorschuss beantragt werden.

 

Für die Einreichung des Gesuchs steht ein Formular zur Verfügung.

 

Für weitere finanzielle Hilfen im Rahmen des Opferhilfegesetzes (zum Beispiel Kostengutsprachen für TherapeutInnen oder AnwältInnen) wenden Sie sich an die Beratungsstellen der Stiftung Opferhilfe der Kantone SG/AI/AR.

Gesuchsformular (Entschädigung und/oder Genugtuung)
PDF-Datei Gesuchsformular OH (31 kB, PDF)   19.04.2013

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