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Waffenloser Dienst

Militärdienstpflichtige, welche den bewaffneten Militärdienst mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren können, reichen beim Kreiskommando des Wohnortkantons ein schriftliches Gesuch um Zulassung zum waffenlosen Militärdienst ein.

 

Das Gesuch ist von Stellungspflichtigen spätestens einen Monat vor den Rekrutierungstagen, von Militärdienstpflichtigen spätestens drei Monate vor der nächsten Militärdienstleistung einzureichen.

 

Die Gesuchsteller müssen im Gesuch ausdrücklich erklären, waffenlosen Militärdienst leisten zu wollen. Sie legen die persönlichen Überlegungen dar, welche sie zu ihrem Gewissensentscheid gegen den bewaffneten Militärdienst geführt haben.

 

Gesuche, die nicht termingerecht eingereicht werden, können vor der bevorstehenden Militärdienstleistung nicht mehr behandelt und entschieden werden und haben somit für diese keine Gültigkeit. Wer sein Gesuch fristgerecht einreicht, leistet den Militärdienst ohne Waffe und ist von der ausserdienstlichen Schiesspflicht dispensiert, bis über das Gesuch rechtskräftig entschieden ist. Die Inspektionspflicht bleibt jedoch bestehen.

 

Dem Gesuch sind folgende Unterlagen beizulegen:

 

a) Einen ausführlichen Lebenslauf,

b) einen aktuellen Auszug aus dem Strafregister,

c) das Dienstbüchlein,

d) Berichte, in denen Vertreter staatlicher oder kirchlicher Institutionen, religiöser

    Gemeinschaften oder andere Personen, die Sie persönlich kennen, die Haltung

    des Gesuchstellers darstellen und aus ihrer Sicht würdigen.

e) Gesuchsteller, die bereits Militärdienst geleistet haben, legen zusätzlich den

    Führungsbericht des Kommandanten bei, unter dem sie den letzten Dienst

   geleistet haben.

 

 

 

 

Verantwortlich für den Inhalt

Amt für Militär und Zivilschutz

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