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Geschichte

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Der Kanton St.Gallen gründete 1839 als vierter Kanton (nach Basel, Waadt und Neuenburg) auf privater Basis einen Schutzaufsichtsverein. Im selben Jahr wurde in der Stadt St.Gallen die Strafanstalt St.Jakob eröffnet. Der Schutzaufsichtsverein betreute damals die aus dieser Anstalt entlassenen Häftlinge, welche gemäss dem kantonalen Strafgesetz von 1838 über Verbrechen und Vergehen zu einer Strafe von drei Monaten bis drei Jahren Gefängnis verurteilt wurden.

 

Am 2. März 1903 löste sich der Schutzaufsichtsverein auf. Er entstand jedoch wieder neu im Jahr 1939, zwei Jahre nach der Vereinheitlichung des Schweizerischen Strafrechtes.

 

 

1954 wurde eine Verordnung über die Organisation und Ausübung der Schutzaufsicht erlassen. Diese Verordnung vom 29. Dezember 1954 sah eine Schutzaufsichtskommission mit elf Mitgliedern vor, wovon sechs aus der Strafrechtspflege zu stammen hatten. Die anderen Mitglieder waren frei wählbar und der St.Gallische Verein für Schutzaufsicht und Entlassenenfürsorge sollte mitvertreten sein.

 

1968 wurde die Schutzaufsichtskommission im Zuge einer administrativen Vereinfachung durch das kantonale Schutzaufsichtsamt ersetzt. Der Verein löste sich bald darauf auf (1974).

 

1993 wurde die neue "Verordnung über die Bewährungshilfe" erlassen, welche heute noch Gültigkeit hat. In den Nachträgen vom März 2003 und Dezember 2006 wurden die Aufgaben der Bewährungshilfe St.Gallen ergänzt.

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