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Bewährungshilfe

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Die Bewährungshilfe ist im Strafgesetzbuch (Art. 93 ff. StGB) festgehalten und beschreibt die Aufgabe im Wesentlichen als eine Unterstützung zur Legalbewährung. Die Kantone sind verpflichtet, Stellen zur Führung von Bewährungshilfen einzurichten (Art. 376 StGB).

 

 

 

Wird eine Person von einem Gericht zu einer bedingt oder teilweise bedingt ausgesprochenen Strafe verurteilt, so kann für die Dauer der Probezeit eine Bewährungshilfe angeordnet werden (Art. 44 Abs. 2 StGB). Das Gericht kann die ausgesprochene Freiheitsstrafe auch zugunsten einer ambulanten Behandlung aufschieben und bei Notwendigkeit gleichzeitig eine Bewährungshilfe anordnen (Art. 63 Abs. 2 StGB).

 

Zu unbedingten Freiheitsstrafen verurteilte Personen können bei guter Führung während des Strafvollzugs vorzeitig bedingt entlassen werden, wenn die Legalprognose günstig ist. Der zuständige Straf- und Massnahmenvollzug kann als Unterstützung und zur Kontrolle der Einhaltung von angeordneten Weisungen eine Bewährungshilfe anordnen (Art. 87 Abs. 2 StGB).

 

Des Weiteren kann bei der bedingten Entlassung aus einer stationären Massnahme nach Art. 59, 60 und 61 StGB eine Bewährungshilfe angeordnet werden (Art. 62 Abs. 3 StGB).

 

Die Dauer der Bewährungshilfe beginnt mit dem Tag, an dem das Urteil in Rechtskraft tritt, bzw. mit dem Tag der bedingten Entlassung und endet in der Regel mit dem Ablauf der Probezeit. Die Dauer wird jeweils im Urteil bzw. in der Verfügung der zuständigen Behörde festgehalten.

 

Für jede unter Bewährungshilfe gestellte Person wird eine Bewährungshelferin oder ein Bewährungshelfer bezeichnet, die oder der mit der betreuten Person in regelmässigem Kontakt steht.

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Kontakt

Bewährungshilfe

Oberer Graben 38 

9001 St.Gallen

 

Leiter: Stefan Monstein

 

Tel. +41 (0) 58 229 36 99

Fax.+41 (0) 58 229 45 20

E-Mail: bewaehrungshilfe.sg@sg.ch

 

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