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Revolution und Untergang

1796-1798

 

Abt Benedikt Bochsler entlässt die Untertanen im Sarganserland gegen eine gewisse Summe aus der Leibeigenschaft.


1798

 

25. August: Der Pfäferser Konvent leistet den Bürgereid. Beim Einmarsch der Franzosen in die Eidgenossenschaft flieht Abt Benedikt nach Österreich. Die Abtei erleidet gewaltige finanzielle Einbussen durch die Okkupation. Sie verliert mit dem Umsturz der Alten Eidgenossenschaft alle politischen Rechte.


1804

 

beginnt der Loskauf der Zehnten.


1805-1819

 

gelingt es dem greisen Abt Joseph Arnold nicht, sich mit den neuen Verhältnissen zurechtzufinden und die Folgeerscheinungen der Aufklärung im Konvent zu überwinden. Der Versuch, in Pfäfers eine Schule einzurichten, scheitert 1804.


Seit 1804

 

wird das Chorgebet wegen der Schule mit päpstlicher Dispens unterlassen.


1822

 

wird das Chorgebet wieder eingeführt. Die Disziplin zerfällt jedoch zusehends. Geringe Führungsqualitäten von Abt Plazidus Pfister (1819-1838), inneres Zerwürfnis des Konvents und äussere Einwirkungen durch Liberale führen am 9. Januar 1838 zum Kapitelsbeschluss, nach dem der Papst die Säkularisierung der Abtei beschliessen möge.


1838

 

20. Februar: Der Grosse Rat des Kantons St.Gallen beschliesst die Aufhebung der Abtei Pfäfers und zieht deren Vermögen ein. Bereits am 9. Februar hat das Katholische Kollegium von St.Gallen einen ähnlichen Beschluss gefasst. Abt und Konventualen erhalten Pensionen zugesprochen.


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