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Konrad von Wolfurt

Nr. 44

 

Konrad von Wolfurt (1265-1277)

 

In einer Urkunde (Lehensverleihung) vom 22. Juli 1265 wird er: «Chvonradus dei gratia Fabar. Electus» genannt.[i] Wegen seiner Benediktion ergaben sich Anstände mit dem Bischof von Chur, denn er wollte sie der hohen Kosten wegen nicht von diesem empfangen. Schliesslich einigte man sich, 30. Oktober 1271, dahin, dass er nach Chur die gleiche Abgabe entrichten solle, wie sie ein Bischof von Konstanz bei Benediktionen empfange, womit sich der Abt einverstanden gab.[ii]

 

Mit Rudolf, dem Grafen von Montfort, der dem Kloster durch lange Jahre die Zehnten im Hofe Rankweil zurückgehalten hatte und den der Kantor der Kirche in Zürich, als Subdelegaten des Propstes von Bischofszell, Legaten des Apostol. Stuhles, mit dem Banne belegt hatte, kam am 19. August 1270 eine Vereinbarung zustande.[iii] Als sich Streitigkeiten mit Vogt H. von Wildenberg ergaben, entschieden Konrad, Bischof von Chur, und Eberhard v. Aspermont, Hugo der Ältere, Graf von Werdenberg, 1276 und 30. Mai 1279[iv]; doch sind die Urkunden sehr verdächtig.

 

Weitere Urkunden betreffen Lehensverleihungen, Schenkungen, Pfründenversprechungen usw.[v]

 

Den Todestag dieses Abtes verzeichnet das älteste Nekrologium (zweite Hand) auf den 23. Februar: «Chuonradus Abb. de wolfurt Jn cujus anniversario dantur cuilibet fratri v solidi Mezzanorum de Curti Bufurgs. Vorausgehend ist zum 22. Februar bemerkt: «Anno Dni MCCLXX infra scriptus conradus abbas de wolfurt fuit superstes et regebat in monasterio fabariensi ut reperitur in pluribus locis».

 



[i] Wegelin, Reg. 90.

[ii] Wegelin, Reg. 93.

[iii] Wegelin, Reg. 92.

[iv] Wegelin, Reg. 101 und 102.

[v] Wegelin, Reg. 91, 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100, 101.

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