Accesskeys

Johannes Berger

Nr. 54

 

Johannes Berger (1478-1483)

 

Er soll von Ragaz oder Rapperswil gewesen sein.[i] 228). Eichhorn berichtet, dass er vor seiner Wahl Dekan gewesen sei. 1479, 25. September, kauft er von den Gebrüdern Peter und Heinrich von Hewen den grossen und kleinen Zehnten zu Maienfeld und Fläsch, die Lehenschaft und den Kirchensatz zu Maienfeld[ii]; 1480, 28. November, inkorporierte Bischof Ortlieb von Chur die Kirche in Maienfeld und deren Filialen in Fläsch und «uf der Staig» dem Kloster.[iii] Auch sonst fanden unter diesem Abte verschiedene Käufe statt.

 

1483 verkaufte Georg von Werdenberg-Sargans den sieben alten Orten die Grafschaft Sargans[iv]; in einem eigenen Revers erklärte er aber, dass dieser Verkauf keineswegs die freie Herrschaft Pfäfers berühre[v]; doch wird diese Urkunde für ein Machwerk gehalten.

 

Als Todestag wird der 3. März 1483 verzeichnet: «Anno Dni MCCCCLXXXIII obijt Johannes Berger Abbas hujus monasterii. Qui reliquit priorj missae lib. j denariorum curiens. de quadam domo et orto (sic!) et tota solamine in Vilters ut litterae sonant et debet celebrari cum pulsatione et nota vel cantu. Et celebrans primam missam cum nota recipiet precipue unum solidum denariorum. Et pariter omnes ipsi celebrantes equaliter residuum divident. – Et hoc anniversarium debet celebrari feria tertia post invocavit». Das jüngere Nekrologium nennt ihn «Vir omnibus charus».

 



[i] Wegelin, Reg. 695-725, passim.

[ii] Wegelin, Reg. 701.

[iii] Wegelin, Reg. 708.

[iv] Wegelin, Reg. 722.

[v] Wegelin, Reg. 723; doch wird diese Urkunde für ein Machwerk gehalten.

Servicespalte