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Johannes

Nr. 14

 

Johannes (9. Jh.)

 

de Flime oder Flums.[i] Er verklagte den Grafen Roderich bei Kaiser Ludwig auf einem Reichstag zu Ingelheim. Der Bischof von Strassburg, Bernold, und der Abt von St.Georgenthal, Gottfried, wurden mit der Untersuchung betraut. Der Kaiser verpflichtete sodann den Grafen zur Zurückgabe des geraubten Gutes und nahm das Kloster in seinen Schutz.[ii]

 

Wegelin[iii] bringt die Urkunde, deren Original fehlt, an der aber nur unerhebliche Ausstellungen gemacht werden, so dass sie als das älteste echte Diplom betrachtet werden kann. Eichhorn zählt aus dem Diplom die wichtigsten Güter des Klosters auf.[iv]

 

Johannes starb am 2. August (ältestes Nekrologium; 839 nach Eichhorn). Er wird «Pius Loth» genannt.



[i] Nach Eichhorn de Flumine.

[ii] Diplom vom 9. Juni 831. – Leu, S. 486, dem auch Eichhorn sich anschliesst. Vgl. Diebolder, Aus den Kämpfen der Abtei Pfäfers im Mittelalter. Heimatblätter aus dem Sarganserland I.1.

[iii] Wegelin, Reg. 5.

[iv] Pag. 271.

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