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Eberhardus

Nr. 21

 

Eberhardus (997 – ca. 1000)

 

genannt von Herfeld oder Hirschfeld. Das älteste Nekrologium gibt als seinen Todestag den 26. Februar an. Im Totenbuch von St.Gallen[i] heisst es zum 26. Februar: «Et est ob. Eberhardi Favariensis abbatis». Nach Tschudi[ii] (Febr. 27. III. Kal.): «Eberhardus Fabariensis». Das Confraternitätsbuch von Pfäfers[iii] nennt: «Eberhardus abba». Er soll von Leo III., dem er wegen seines frommen Wandels bekannt war, zum Abte erhoben worden sein. Derselbe Papst nahm das Kloster am 14. März 799 in den Schutz der Apostelfürsten. Unter Eberhard soll der hl. Fintan von Pfäfers nach Rheinau gegangen sein.[iv] Eichhorn nennt ihn einen «Malleus Cacodaemonum», da er viele Dämonen vertrieben habe. Er heißt «Virtutis speculum».

 

Stöcklin in seinen Antiquitates Fabarienses hat nach Richard noch drei Äbte: Augustanus, Gibba und Guido. Eichhorn glaubt, dass es sich bei diesen um blosse Priester handle, die von den Brüdern als Väter verehrt wurden. Gibba ist wohl der oben an zweiter Stelle aufgeführte Abt, Guido dürfte mit dem 15. Abt Gwerdo und Augustanus mit dem Stellvertreter Salomons identisch sein. Wegelin[v] führt die Urkunde Leos III. an, bemerkt aber, dass das Original fehle, so dass über die Echtheit nicht zu entscheiden ist.



[i] Libri anniv. et Necrol. Monrii S. Galli, Baumann. M. G. Necr. I, 468.

[ii] Fragmenta incerta, M. G. Necr. I, 662.

[iii] M. G. Confr. 383, III, 110, 10.

[iv] Leu, pag. 485.

[v] Wegelin, Reg. 2.

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