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Briefregister

Briefe besitzen zweifellos einen hohen Quellenwert, der über die politische Geschichte weit hinausreicht und besonders die Mentalitäts- und Alltagsgeschichte betrifft. Mit rund 11'000 meist als Autographen erhaltenen Briefen bewahrt das Stiftsarchiv einen Fundus auf, der bisher erstaunlich wenig Beachtung gefunden hat.

 

Das hier präsentierte Register sämtlicher im Stiftsarchiv St.Gallen aufbewahrter Briefe gibt einen Eindruck vom europäischen Beziehungsnetz des Fürstabts von St.Gallen und seiner geistlichen und weltlichen Hofbeamten vermitteln soll. Es beruht auf einem Verzeichnis Gustav Scherrers von 1889, das in den letzten Jahren im Rahmen von sechsmonatigen Praktika im Stiftsarchiv digitalisiert und verbessert wurde. Bei der Suche nach Personen bot das Zeitalter des Internets ungeahnte Möglichkeiten, wobei immer noch einige Fälle einer genauen historischen Einordnung bedürfen. Als hilfreichste Adressen seinen genannt: www.helvetiasacra.ch, www.hls-dhs-dss.ch und http://de.wikipedia.org. Aber auch gedruckte Werke wie das Historisch-Biographische Lexikon der Schweiz, Neuenburg 1921-1934, verschiedene Klostergeschichten und Professbücher dienten der Vervollständigung der Daten. Schliesslich ist mit der Aufschaltung der vollständigen Liste im Internet die Hoffnung verbunden, weitere Personen aus dem Dunkel der anonymen Geschichte herauszulösen.


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