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Ersterwähnung Säntis

Ersterwähnung des Säntis und des Alpsteinmassivs in einer Traditionsurkunde vom 9. April 868 (StiASG, Urk. III 293)

Ersterwähnung Säntis

Der Alemanne Meginfrid tauscht seinen ererbten Besitz im Säntisgebirge mit dem St.Galler Abt Grimald gegen anderen Besitz in der Mark Gossau und entrichtet hierfür einen Zins.

Bei diesem Tausch könnte es sich letztlich um eine Alp im Alpsteinmassiv (in monte situm, qui dicitur Sambiti) gehandelt haben, die der Abtei St.Gallen zusätzliche Abgaben aus der Alpwirtschaft einbrachte. Alpwirtschaft wird europaweit erstmals in einer St.Galler Urkunde genannt und Alpen sind immer wieder Teil des Verhandlungsgutes, wodurch die St.Galler Traditionsurkunden mitunter die frühe Vielfalt landwirtschaftlicher Tätigkeiten in der Ostschweiz bezeugen.

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