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Tagungsbericht "Libri Vitae"

Libri vitae - Christliches Totengedenken zwischen Mittelalter und Moderne

15. bis 18. September 2010, St.Gallen, Kulturraum des Regierungsgebäudes, Altes Bad Pfäfers und Abtei Pfäfers.

 

Als Auftakt und Ergänzung zur Ausstellung Bücher des Lebens - Lebendige Bücher des Stiftsarchivs St.Gallen fand vom 15. bis 18. September 2010 ein wissenschaftliches Kolloquium statt, das sich der christlichen Erinnerung an die Toten zwischen dem Mittelalter und der Neuzeit widmete. Namhafte Referentinnen und Referenten aus sechs Ländern befassten sich in ihren Referaten mit den verschiedenen Formen der Überlieferung von Totengedenken. Ausgehend von den acht erhaltenen Verbrüderungsbüchern des frühen Mittelalters, von denen zwei im Stiftsarchiv aufbewahrt werden, reichte das Spektrum über Necrologien und Inschriften bis hin zu den bis heute in Verwendung stehenden Jahrzeitbüchern.

 

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