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Bauen und Archäologie

Haben Sie ein Bauprojekt und möchten gerne wissen, ob das Baugrundstück in einem archäologischen Gebiet liegt? Unterlagen zu den schützenswerten archäologischen Fundstellen finden Sie hier.

 

Die wichtigsten Informationen rund um das Thema Bauen und Archäologie sind im "Merkblatt Bauen und Archäologie" zusammenfassend dargestellt.

 



 

Was ist bei Bauvorhaben im Bereich von archäologischen Fundstellen zu tun?

Die der Kantonsarchäologie bekannten archäologischen Fundstellen sind seit 1999 teilweise in den Schutzverordnungen der Gemeinden vermerkt. Auskunft über archäologische Fundstellen erteilt die Kantonsarchäologie; dort sind alle bekannten Fundstellen in einem Inventar aufgeführt.
Besteht ein Verdacht auf archäologische Fundstellen, sollte sofort sowohl von Seiten des Bauherrn wie von Seiten der Gemeinde mit der Kantonsarchäologie Kontakt aufgenommen werden. Eine möglichst frühe Information erlaubt genaue Abklärungen und die Planung der nötigen Massnahmen (Baubegleitung, Ausgrabung).


 

Kann es zu Bauverzögerung oder Baustopp kommen?

Im Falle eines archäologischen Fundes müssen die Bauarbeiten sofort unterbrochen werden. Erst nach Abschluss der archäologischen Untersuchungen dürfen die Bodeneingriffe im betroffenen Bereich fortgesetzt werden.
In der Praxis lassen sich die Arbeit auf der Baustelle und der Einsatz der Kantonsarchäologie meist koordinieren, sodass die Bauarbeiten dennoch fortgesetzt werden können. Archäologische Untersuchungen verursachen also nicht zwingend Bauverzögerungen und nur in den allerseltensten Fällen Baustopps.
Durch rechtzeitige Kontaktaufnahme mit der Kantonsarchäologie lassen sich Bauverzögerungen vermeiden.


 

Wer finanziert die archäologische Untersuchung?

Im Kanton St.Gallen übernimmt der Kanton in der Regel die Kosten für archäologische Untersuchungen.