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Aktuell

Archäologischer Jahresbericht 2017

Der Jahresbericht 2017 steht zum Download bereit! 

Internationale Tagung: Frühmittelalterliche Bauskulptur, 14. - 16. Juni 2018

In den letzten Jahren haben sich an verschiedenen Orten neue Initiativen zur Erforschung der frühmittelalterlichen Skulptur formiert. Sie sind mit neuen Fragestellungen und Perspektiven an das meist längst bekannte Material herangetreten. Farbigkeit, Materialität, Funktionskontexte und Rezeptionsweisen spielen dabei eine grössere Rolle als Formableitung und Datierungsfragen, wie sie im Zentrum der älteren Forschung standen.

Die St.Galler Tagung mit internationaler Beteiligung will ein Forum bieten für eine Bilanz: Wo steht die Forschung zur frühmittelalterlichen Skulptur heute?

 

Die Veranstaltung findet auf Einladung des Kunsthistorischen Instituts der Universität Zürich, der Kantonsarchäologie St.Gallen sowie der Stiftsbibliothek St.Gallen im UNESCO-Weltkuturerbe Stiftsbezirk St.Gallen statt.

 

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung: conference@stibi.ch

 

Einladung und Programm 

«Etwas gefunden? 50 Jahre Kantonsarchäologie – Das Rheintal im Fokus»

Ausstellungsplakat Museen Rüthi/Oberriet

Ausstellungsplakat Museen Rüthi/Oberriet

 

Unter diesem Titel zeigen das Museum Rothus in Oberriet und das Ortsmuseum Rüthi vom 13. Mai bis 28. Oktober 2018 zum ersten Mal eine gemeinsame, gemeindeübergreifende Ausstellung mit Vorträgen und Kinderprogramm.

Die Ausstellung wird je hälftig in den Museen gezeigt, es lohnt sich daher ein Besuch in beiden Häusern: Im Rüthner Ortsmuseum wird die Entwicklung der Archäologie geschildert. Präsentiert werden aktuelle Funde vom Büchlerberg und Spannendes zum Hirschensprung. Das Rothus Oberriet zeigt die Geschichte der Kantonsarchäologie St.Gallen. Dazu kommen Funde vom Montlinger Bergli und dem Abri Unterkobel in Oberriet.

 

Besondere Highlights sind das Reiseziel Museum als Entdeckungsreise für die ganze Familie, die Europäischen Tage des Denkmals mit einer Führung des Kantonsarchäologen sowie die Teilnahme an der ORF Langen Nacht der Museen im Oktober.

 

Begleitprogramm zur Ausstellung (als pdf zum Download)

 

«Fenster der Kantonsarchäologie»: Emil Bächler und die Archäologie

Emil Bächler und die Archäologie

Emil Bächler und die Archäologie

Zum 150. Geburtstag von Emil Bächler

 

2018 feiert Emil Bächler seinen 150. Geburtstag – Anlass genug, den Pionier der Höhlenforschung in der Ostschweiz  entsprechend zu würdigen. Sein Name ist heute untrennbar mit der Erforschung der Ostschweizer Höhlen Drachenloch, Wildenmannlisloch und Wildkirchli verbunden. Diese Höhlen sind nach heutigem Kenntnisstand die höchstgelegenen Fundstellen von Menschen aus der Altsteinzeit in der Schweiz.

 

Wenige Jahre nach seinem Studium der Literatur und Geschichte sowie Botanik, Zoologie und Geologie tritt Emil Bächler 1902 die Stelle als Konservator im damaligen St.Gallischen

Naturhistorischen Museum an. Er hat diese Stelle für 47 Jahre bis zu seiner Pensionierung

im Jahr 1949 inne. Ausserdem ist er 1907 einer der Mitbegründer der Schweizerischen

Gesellschaft für Urgeschichte. Sein spezielles Interesse gilt den Höhlen und den darin enthaltenen eiszeitlichen Tierresten.

Walenstadt

Walenstadt, Rempartstrasse 10: Grabungsüberblick von Osten. Im Hintergrund von links nach rechts: Stadtmauer, im Vordergrund Reste von daran angebauten Häusern. Bild Kantonsarchäologie St.Gallen.

Walenstadt, Rempartstrasse 10: Grabungsüberblick von Osten. Im Hintergrund von links nach rechts: Stadtmauer, im Vordergrund Reste von daran angebauten Häusern. Bild Kantonsarchäologie St.Gallen.

An der Rempartstrasse 10 bot sich der Kantonsarchäologie zum erstenmal überhaupt die Möglichkeit, in Walenstadt ein Grundstück innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer archäologisch zu untersuchen. Zum Vorschein kamen ein Teil der Stadtmauer mit Grundmauern und Böden eines daran angebauten Hauses. Überraschend war die Entdeckung von Hochwasserschutzmassnahmen aus der Zeit zwischen 1750 und 1800.

Jetzt zum Download: Archäologie im Kanton St.Gallen 1

Regula Ackermann: Der römische Vicus von Kempraten, Rapperswil-Jona. Archäologie im Kanton St.Gallen 1

In den Jahren 2005/2006 fand auf einem grösseren Areal innerhalb der römischen Siedlung Kempraten eine Notgrabung statt. 2013 erschien die Auswertung in gedruckter Form:

 

Regula Ackermann: Der römische Vicus von Kempraten, Rapperswil-Jona

Neubetrachtung anhand der Ausgrabungen Fluhstrasse 6-10 (2005-2006). Mit Beiträgen von Sabine Deschler-Erb, Simone Häberle, Ildiko Katona-Serneels, Maëlle Lhemon, Christine Pümpin, Vincent Serneels, Patricia Vandorpe, Ulrich Werz, Lucia Wick und Benedikt Zäch. Archäologie im Kanton St.Gallen 1, St.Gallen 2013.

 

Das Buch ist leider bereits vergriffen. Die digitale Version steht zum Download bereit. 

Archäologische Informationstafeln zu Alt-Weesen

Im Staadpark in Weesen konnte dank der guten Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft ein Teil der Befestigung der mittelalterlichen Stadt Alt-Weesen sichtbar gemacht werden.

Informationen zu den Ausgrabungen und zur Geschichte von Alt-Weesen finden sich auf zwei neuen archäologischen Informationstafeln

«Archäologische Funde sind wie ein gutes Buch.»

Standbild Video

Standbild Video

 

In der Serie «Seltene und spezielle Berufe» hat die Zeitung Südostschweiz über die Archäologie berichtet. Den Film dazu finden Sie hier

Textalternative zum Video

Flyer zu archäologischen Ausflugszielen im Kanton St.Gallen: Neuauflage

Ruinen, Museen und Informationen: Archäologische Ausflugsziele im Kanton St.Gallen

Ruinen, Museen und Informationen: Archäologische Ausflugsziele im Kanton St.Gallen

Mit der erweiterten Neuauflage des beliebten Archäologie-Flyers "Ruinen, Museen und Informationen" startet die Kantonsarchäologie St.Gallen in den Ausflugs- und Wander-Sommer 2014. Über 50 Objekte laden zur Exkursion: von der urzeitlichen Höhle über den römischen Gutshof bis zur Burgruine oder zum Archäologie-Museum. Der Flyer liegt in vielen Museen auf und ist kostenlos bei der Kantonsarchäologie St.Gallen erhältlich.

«Faszination Archäologie»: Neue Dauerausstellung seit 17. Januar 2014

«Faszination Archäologie»: Titelseite des Flyers zur neuen Dauerausstellung

«Faszination Archäologie»:Titelseite des Flyers zur neuen Dauerausstellung

Die archäologische Dauerausstellung im Historischen und Völkerkundemuseum St.Gallen wurde mit der Vernissage am 16. Januar 2014 wieder eröffnet. Unter dem Motto «Faszination Archäologie» ermöglicht sie spannende Begegnungen mit der Archäologie in Stadt und Kanton St.Gallen – auf stark vergrösserter Ausstellungsfläche. Ein Hauptthema sind die teilweise sensationellen Resultate der Ausgrabungen, die in den letzten Jahren in Stadt und Kanton durchgeführt wurden.

Zur Eröffnung fand am 18. und 19. Januar 2014 ein «Tag der offenen Tür» mit Führungen und Workshops statt. Impressionen von Vernissage und Eröffnungswochenende finden sich hier.

 

Die neue Ausstellung enstand in Zusammenarbeit mit der Kantonsarchäologie. Konzipiert und realisiert wurde sie von Holzer Kobler Architekturen Zürich, gemeinsam mit dem Archäologen Jonas Kissling.

 

 

 

Weitere Informationen auf der Homepage des Historischen und Völkerkundemuseums St.Gallen

Oberriet, Unterkobel: 10'000 Jahre Geschichte

Vom mittelsteinzeitlichen Luchs bis zur römischen Münze: Funde aus 10'000 Jahren Geschichte im Abri Unterkobel.

Vom mittelsteinzeitlichen Luchs bis zur römischen Münze: Funde aus 10'000 Jahren Geschichte im Abri Unterkobel.

Die Ausgrabungen im Abri Unterkobel (Deponie Robert König AG) konnten Anfang Juni 2012 termingerecht abgeschlossen werden. Die Fundstelle wurde gesichert und bleibt somit erhalten. Funde und Befunde werden nun einer ersten Durchsicht unterzogen, damit ein Vorbericht erstellt werden kann.

 
Impressionen von der Grabungskampagne 2011 finden Sie in der Bildergalerie.

Kurzinformationen zu den ausgewählten Fundstellen im Kanton St.Gallen:

PDF-Datei Rapperswil-Jona Feldbach.pdf (119 kB, PDF)    
PDF-Datei Rapperswil-Jona Technikum.pdf (172 kB, PDF)    

Laufende Projekte

  • Ausgrabungen in Rapperswil-Jona, Kempraten (Meienbergstrasse)
  • Ausgrabung in Walenstadt (Rempartstrasse)
  • Archäologische Begleitung der Leitungsbauten in der Altstadt St.Gallen
  • Auswertung der Ausgrabung Oberriet, Abri Unterkobel
  • Auswertung der Ausgrabung Rapperswil-Jona, Seewiese 2009 (gallorömischer Tempelbezirk)
  • Restaurierung der Metallfunde aus Alt-Weesen
  • Auswertung der Ausgrabungen von Weesen
  • Auswertung der Ausgrabungen an den Fundstellen der römischen Münzschätze von Vättis und Oberriet