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Aktuell

Veranstaltungsreihe im November/Dezember: «Kulturelles Erbe bewegt»

«Kulturelles Erbe bewegt»: Themen und Daten

Kulturelles Erbe bewegt

 

Das Amt für Kultur bietet vom 13. November bis 11. Dezember 2018 jeden Dienstagabend eine Veranstaltung zum Kulturerbe an. Wie gehen wir mit beweglichen Kulturgütern wie Fotos, Archivmaterial, archäologischen Fundstücken und Bauteilen um? Was muss dabei beachtet werden?

 

Was: Kulturelles Erbe bewegt (Programm zum Download)

Wann: 13., 20., 27. November; 4., 11. Dezember 2018, 19.00 Uhr

Wo: Café St.Gall in der Bibliothek Hauptpost, St.Gallen 

Sonderausstellung in Weesen: «Etwas gefunden? 50 Jahre Kantonsarchäologie»

Plakat Sonderausstellung Weesen: «Etwas gefunden? 50 Jahre Kantonsarchäologie»

Plakat Sonderausstellung Weesen

Ab dem 10. November 2018 zeigt Museum & Galerie Weesen die Sonderausstellung «Etwas gefunden? 50 Jahre Kantonsarchäologie».

Nach St.Gallen (2016/2017) und Oberriet / Rüthi (2018) ist ein Teil der Ausstellung nun bis Ende März 2019 in Weesen zu sehen. Öffnungszeiten und Lageplan von Museum & Galerie Weesen finden Sie im Flyer.

«Stadt, Land, Fluss – Römer am Bodensee»: Sonderausstellung

Die Bodenseeregion war nach der Eroberung durch römische Truppen in den ersten drei Jahrhunderten n.Chr. relativ dicht besiedelt. Innerhalb kurzer Zeit übernahm auch die einheimische keltische Bevölkerung den Roman Way of Life. Grössere Städte (Bregenz) und Dörfer (Eschenz) entstanden. Kempraten wurde zu einer Kleinstadt mit Tempeln, öffentlichen Bauten, Wohn- und Handwerksquartieren ausgebaut. Rund 120 Gutshöfe, wie jener von Sargans, bewirtschafteten das fruchtbare Umland. Und auf dem dichten Verkehrsnetz zu Wasser und an Land gelangten viele, teils neue Güter und Ideen in unsere Region.

 

Seit dem 21. September 2017 ist die Wanderausstellung «Stadt, Land, Fluss – Römer am Bodensee» unterwegs. Nach Stationen in Frauenfeld und Vaduz kann sie nun vom 27. Oktober 2018 bis 17. März 2019 im Historischen und Völkerkundemuseum St.Gallen bewundert werden. Zugleich werden auch neue römische Funde aus dem Kanton St.Gallen präsentiert. Ein reichhaltiges Begleitprogramm für Gross und Klein erlaubt Einblicke in das tägliche Leben vor 2000 Jahren. Der illustrierte Katalog zur Ausstellung ist an der Museumskasse erhältlich (Fr. 15.--).

 

Flyer mit Begleitprogramm zum Download 

«Faszination Archäologie – Schätze aus St.Galler Boden»

Archäologie zum Dessert! (© Bild: HVMSG)

Archäologie zum Dessert! (© Bild: HVMSG)

«Faszination Archäologie – Schätze aus St.Galler Boden»: Der Führer zur Dauerausstellung im Historischen und Völkerkundemuseum St.Gallen ist erschienen!

 

Seit wann leben die Menschen im Gebiet des heutigen Kantons St. Gallen, und woher kamen sie? Was haben sie gegessen und wie sich gekleidet? Auf diese und andere Fragen vermag die Archäologie Antwort zu geben. Mittels Ausgrabungen und den in den Erdschichten verborgenen Objekten lüftet die Archäologie so manches Geheimnis der Menschheitsentwicklung. Eine Auswahl der entdeckten Funde ist heute in der Ausstellung «Faszination Archäologie – Schätze aus St.Galler Boden» im HVM zu bestaunen.

Der Bogen spannt sich vom frühesten, über 50 000 Jahre alten Objekt – dem möglicherweise ersten «Feuerzeug» des Kantons – hin zu den Burgen im Mittelalter. Das Buch taucht in diese spannende Welt ein und gibt einen Einblick in das Leben der Menschen vergangener Zeiten.

 

Sarah Leib: Faszination Archäologie.

Verlag FormatOst 2018. ISBN 978-3-03895-002-8 

Fr. 28.–

 

Erhältlich im Historischen und Völkerkundemuseum St.Gallen 

Archäologischer Jahresbericht 2017

 

 

Der Jahresbericht 2017 steht zum Download bereit! 

«Fenster der Kantonsarchäologie»: Emil Bächler und die Archäologie

Emil Bächler und die Archäologie

Emil Bächler und die Archäologie

Zum 150. Geburtstag von Emil Bächler

 

2018 feiert Emil Bächler seinen 150. Geburtstag – Anlass genug, den Pionier der Höhlenforschung in der Ostschweiz  entsprechend zu würdigen. Sein Name ist heute untrennbar mit der Erforschung der Ostschweizer Höhlen Drachenloch, Wildenmannlisloch und Wildkirchli verbunden. Diese Höhlen sind nach heutigem Kenntnisstand die höchstgelegenen Fundstellen von Menschen aus der Altsteinzeit in der Schweiz.

 

Wenige Jahre nach seinem Studium der Literatur und Geschichte sowie Botanik, Zoologie und Geologie tritt Emil Bächler 1902 die Stelle als Konservator im damaligen St.Gallischen

Naturhistorischen Museum an. Er hat diese Stelle für 47 Jahre bis zu seiner Pensionierung

im Jahr 1949 inne. Ausserdem ist er 1907 einer der Mitbegründer der Schweizerischen

Gesellschaft für Urgeschichte. Sein spezielles Interesse gilt den Höhlen und den darin enthaltenen eiszeitlichen Tierresten.

Walenstadt

Walenstadt, Rempartstrasse 10: Grabungsüberblick von Osten. Im Hintergrund von links nach rechts: Stadtmauer, im Vordergrund Reste von daran angebauten Häusern. Bild Kantonsarchäologie St.Gallen.

Walenstadt, Rempartstrasse 10: Grabungsüberblick von Osten. Im Hintergrund von links nach rechts: Stadtmauer, im Vordergrund Reste von daran angebauten Häusern. Bild Kantonsarchäologie St.Gallen.

An der Rempartstrasse 10 bot sich der Kantonsarchäologie zum erstenmal überhaupt die Möglichkeit, in Walenstadt ein Grundstück innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer archäologisch zu untersuchen. Zum Vorschein kamen ein Teil der Stadtmauer mit Grundmauern und Böden eines daran angebauten Hauses. Überraschend war die Entdeckung von Hochwasserschutzmassnahmen aus der Zeit zwischen 1750 und 1800.

Jetzt zum Download: Archäologie im Kanton St.Gallen 1

Regula Ackermann: Der römische Vicus von Kempraten, Rapperswil-Jona. Archäologie im Kanton St.Gallen 1

In den Jahren 2005/2006 fand auf einem grösseren Areal innerhalb der römischen Siedlung Kempraten eine Notgrabung statt. 2013 erschien die Auswertung in gedruckter Form:

 

Regula Ackermann: Der römische Vicus von Kempraten, Rapperswil-Jona

Neubetrachtung anhand der Ausgrabungen Fluhstrasse 6-10 (2005-2006). Mit Beiträgen von Sabine Deschler-Erb, Simone Häberle, Ildiko Katona-Serneels, Maëlle Lhemon, Christine Pümpin, Vincent Serneels, Patricia Vandorpe, Ulrich Werz, Lucia Wick und Benedikt Zäch. Archäologie im Kanton St.Gallen 1, St.Gallen 2013.

 

Das Buch ist leider bereits vergriffen. Die digitale Version steht zum Download bereit. 

Archäologische Informationstafeln zu Alt-Weesen

Im Staadpark in Weesen konnte dank der guten Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft ein Teil der Befestigung der mittelalterlichen Stadt Alt-Weesen sichtbar gemacht werden.

Informationen zu den Ausgrabungen und zur Geschichte von Alt-Weesen finden sich auf zwei neuen archäologischen Informationstafeln

«Archäologische Funde sind wie ein gutes Buch.»

Standbild Video

Standbild Video

 

In der Serie «Seltene und spezielle Berufe» hat die Zeitung Südostschweiz über die Archäologie berichtet. Den Film dazu finden Sie hier

Textalternative zum Video

Oberriet, Unterkobel: 10'000 Jahre Geschichte

Vom mittelsteinzeitlichen Luchs bis zur römischen Münze: Funde aus 10'000 Jahren Geschichte im Abri Unterkobel.

Vom mittelsteinzeitlichen Luchs bis zur römischen Münze: Funde aus 10'000 Jahren Geschichte im Abri Unterkobel.

Die Ausgrabungen im Abri Unterkobel (Deponie Robert König AG) konnten Anfang Juni 2012 termingerecht abgeschlossen werden. Die Fundstelle wurde gesichert und bleibt somit erhalten. Funde und Befunde werden nun einer ersten Durchsicht unterzogen, damit ein Vorbericht erstellt werden kann.

Kurzinformationen zu den ausgewählten Fundstellen im Kanton St.Gallen:

PDF-Datei Rapperswil-Jona Feldbach.pdf (119 kB, PDF)    
PDF-Datei Rapperswil-Jona Technikum.pdf (172 kB, PDF)    

Laufende Projekte

  • Ausgrabungen in Rapperswil-Jona, Kempraten
  • Vorbericht zur Ausgrabung Walenstadt, Rempartstrasse
  • Archäologische Begleitung der Leitungsbauten in der Altstadt St.Gallen
  • Auswertung der Ausgrabung Oberriet, Abri Unterkobel
  • Auswertung der Ausgrabung Rapperswil-Jona, Seewiese 2009 (gallorömischer Tempelbezirk)
  • Restaurierung der Metallfunde aus Alt-Weesen
  • Auswertung der Ausgrabungen von Weesen
  • Auswertung der Ausgrabungen an den Fundstellen der römischen Münzschätze von Vättis und Oberriet

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Ruinen, Museen und Informationen: ein Flyer mit archäologischen Ausflugszielen zum Download