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Walenstadt

Walenstadt, Rempartstrasse 10: Grabungsüberblick von Osten. Im Hintergrund von links nach rechts: Stadtmauer, im Vordergrund Reste von daran angebauten Häusern. Bild Kantonsarchäologie St.Gallen.

Walenstadt, Rempartstrasse 10: Grabungsüberblick von Osten. Im Hintergrund von links nach rechts: Stadtmauer, im Vordergrund Reste von daran angebauten Häusern. Bild Kantonsarchäologie St.Gallen.

 

An der Rempartstrasse 10 bietet sich der Kantonsarchäologie zum erstenmal überhaupt die Möglichkeit, in Walenstadt ein Grundstück innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer archäologisch zu untersuchen. Zum Vorschein kamen ein Teil der Stadtmauer mit Grundmauern und Böden eines daran angebauten Hauses. Überraschend war die Entdeckung von Hochwasserschutzmassnahmen aus der Zeit zwischen 1750 und 1800.

Jetzt zum Download: Archäologie im Kanton St.Gallen 1

Regula Ackermann: Der römische Vicus von Kempraten, Rapperswil-Jona. Archäologie im Kanton St.Gallen 1

In den Jahren 2005/2006 fand auf einem grösseren Areal innerhalb der römischen Siedlung Kempraten eine Notgrabung statt. 2013 erschien die Auswertung in gedruckter Form:

 

Regula Ackermann: Der römische Vicus von Kempraten, Rapperswil-Jona

Neubetrachtung anhand der Ausgrabungen Fluhstrasse 6-10 (2005-2006). Mit Beiträgen von Sabine Deschler-Erb, Simone Häberle, Ildiko Katona-Serneels, Maëlle Lhemon, Christine Pümpin, Vincent Serneels, Patricia Vandorpe, Ulrich Werz, Lucia Wick und Benedikt Zäch. Archäologie im Kanton St.Gallen 1, St.Gallen 2013.

 

Das Buch ist leider bereits vergriffen. Die digitale Version steht zum Download bereit. 

«Fenster der Kantonsarchäologie»: Gesetz und Archäologie

Gesetz und Archäologie: Finden - Melden - Untersuchen

Gesetz und Archäologie: Finden - Melden - Untersuchen

Das Planungs- und Baugesetz PBG und das Kulturerbegesetz KEG sind zwei bedeutende Gesetze für die Archäologie im Kanton St.Gallen. Sie regeln erstmals grundlegend und umfassend die Belange einer zeitgemässen Archäologie.

 

Im Umgang mit archäologischen Funden und Fundstellen gelten folgende Regeln :

Archäologische Funde sind von Gesetzes wegen geschützt und gehören dem Kanton. Funde können weder ersessen noch gutgläubig erworben werden.

Funde und Fundstellen müssen bei der Kantonsarchäologie gemeldet werden. Sie dürfen bis zum Eintreffen der Kantonsarchäologie in keiner Weise verändert werden. Können Fundstellen nicht erhalten werden, werden sie von der Kantonsarchäologie gesichert und wissenschaftlich untersucht. Bei Ausgrabungen besteht eine Duldungspflicht, berechtigte Nutzungsinteressen werden berücksichtigt. Der Kanton trägt die Kosten von Sicherung und Untersuchung. Er sorgt auch für die wissenschaftliche Auswertung und die Vermittlung der Ergebnisse. Archäologische Arbeiten werden ausschliesslich durch die Kantonsarchäologie oder mit deren Zustimmung und unter deren Aufsicht ausgeführt. Die Verwendung technischer Hilfsmittel zum Absuchen des Untergrunds nach Funden muss von der Kantonsarchäologie bewilligt werden.

Strafbestimmungen (z.B. Zerstörung von Funden und Fundstellen, Suchen mit Metalldetektor ohne Bewilligung) sehen Bussen bis zu Fr. 30’000.- vor. Dazu kann eine Aufwandsentschädigung für die Sicherung der Fundstelle sowie die Bergung, Konservierung und wissenschaftliche Untersuchung der Funde gefordert werden.

 

Archäologische Informationstafeln zu Alt-Weesen

Im Staadpark in Weesen konnte dank der guten Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft ein Teil der Befestigung der mittelalterlichen Stadt Alt-Weesen sichtbar gemacht werden.

Informationen zu den Ausgrabungen und zur Geschichte von Alt-Weesen finden sich auf zwei neuen archäologischen Informationstafeln

«Archäologische Funde sind wie ein gutes Buch.»

Standbild Video

Standbild Video

 

In der Serie «Seltene und spezielle Berufe» hat die Zeitung Südostschweiz über die Archäologie berichtet. Den Film dazu finden Sie hier

Textalternative zum Video

Flyer zu archäologischen Ausflugszielen im Kanton St.Gallen: Neuauflage

Ruinen, Museen und Informationen: Archäologische Ausflugsziele im Kanton St.Gallen

Ruinen, Museen und Informationen: Archäologische Ausflugsziele im Kanton St.Gallen

Mit der erweiterten Neuauflage des beliebten Archäologie-Flyers "Ruinen, Museen und Informationen" startet die Kantonsarchäologie St.Gallen in den Ausflugs- und Wander-Sommer 2014. Über 50 Objekte laden zur Exkursion: von der urzeitlichen Höhle über den römischen Gutshof bis zur Burgruine oder zum Archäologie-Museum. Der Flyer liegt in vielen Museen auf und ist kostenlos bei der Kantonsarchäologie St.Gallen erhältlich.

«Faszination Archäologie»: Neue Dauerausstellung seit 17. Januar 2014

«Faszination Archäologie»: Titelseite des Flyers zur neuen Dauerausstellung

«Faszination Archäologie»:Titelseite des Flyers zur neuen Dauerausstellung

Die archäologische Dauerausstellung im Historischen und Völkerkundemuseum St.Gallen wurde mit der Vernissage am 16. Januar 2014 wieder eröffnet. Unter dem Motto «Faszination Archäologie» ermöglicht sie spannende Begegnungen mit der Archäologie in Stadt und Kanton St.Gallen – auf stark vergrösserter Ausstellungsfläche. Ein Hauptthema sind die teilweise sensationellen Resultate der Ausgrabungen, die in den letzten Jahren in Stadt und Kanton durchgeführt wurden.

Zur Eröffnung fand am 18. und 19. Januar 2014 ein «Tag der offenen Tür» mit Führungen und Workshops statt. Impressionen von Vernissage und Eröffnungswochenende finden sich hier.

 

Die neue Ausstellung enstand in Zusammenarbeit mit der Kantonsarchäologie. Konzipiert und realisiert wurde sie von Holzer Kobler Architekturen Zürich, gemeinsam mit dem Archäologen Jonas Kissling.

 

 

 

Weitere Informationen auf der Homepage des Historischen und Völkerkundemuseums St.Gallen

Oberriet, Unterkobel: 10'000 Jahre Geschichte

Vom mittelsteinzeitlichen Luchs bis zur römischen Münze: Funde aus 10'000 Jahren Geschichte im Abri Unterkobel.

Vom mittelsteinzeitlichen Luchs bis zur römischen Münze: Funde aus 10'000 Jahren Geschichte im Abri Unterkobel.

Die Ausgrabungen im Abri Unterkobel (Deponie Robert König AG) konnten Anfang Juni 2012 termingerecht abgeschlossen werden. Die Fundstelle wurde gesichert und bleibt somit erhalten. Funde und Befunde werden nun einer ersten Durchsicht unterzogen, damit ein Vorbericht erstellt werden kann.

 
Impressionen von der Grabungskampagne 2011 finden Sie in der Bildergalerie.

Neues zum Sarkophag

Gesichtsrekonstruktion des Toten aus dem Sarkophag vom St.Galler Klosterhof

Gesichtsrekonstruktion des Toten aus dem Sarkophag vom St.Galler Klosterhof

Die hervorragende Erhaltung des Schädels aus dem 2009 geborgenen Sarkophag erlaubte eine forensische Gesichtsrekonstruktion. Diese wurde durch die Anthropologin Jasma Dare aus Freiburg i.B. nach der Manchester-Methode ausgeführt. Das Ergebnis ist beeindruckend: Man blickt in das Gesicht eines vor rund 1400 Jahren verstorbenen Mannes.

 

Die Rekonstruktion und der konservierte Sarkophag sind im Historischen und Völkerkundemuseum St.Gallen ausgestellt.

 

Den Film zum Sarkophag können Sie hier ansehen (ganz unten auf der Webseite).

Kurzinformationen zu den ausgewählten Fundstellen im Kanton St.Gallen:

PDF-Datei Rapperswil-Jona Feldbach.pdf (119 kB, PDF)    
PDF-Datei Rapperswil-Jona Technikum.pdf (172 kB, PDF)    

Laufende Projekte

  • Ausgrabungen in Rapperswil-Jona, Kempraten (Meienbergstrasse)
  • Ausgrabung in Walenstadt (Rempartstrasse)
  • Archäologische Begleitung der Leitungsbauten in der Altstadt St.Gallen
  • Auswertung der Ausgrabung Oberriet, Abri Unterkobel
  • Auswertung der Ausgrabung Rapperswil-Jona, Seewiese 2009 (gallorömischer Tempelbezirk)
  • Restaurierung der Metallfunde aus Alt-Weesen
  • Auswertung der Ausgrabungen von Weesen
  • Auswertung der Ausgrabungen an den Fundstellen der römischen Münzschätze von Vättis und Oberriet