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Kultur-News

Die News aus dem kantonalen Amt für Kultur halten Sie über die aktuellen Kulturprojekte auf dem Laufenden!

 

Kulturpolitik gestärkt

Am 1. Januar 2018 sind das neue Kulturförderungsgesetz (KFG) und das neue Kulturerbegesetz (KEG) in Kraft getreten. Sie stärken die Kultur als selbstverständliche Staatsaufgabe. Das total revidierte KFG verankert die Aufgabenteilung zwischen Gemeinden und Kanton gemäss heutiger Praxis, klärt die Schwerpunktförderung mittels kantonaler Kulturstandorte und schreibt die bewährten Förderinstrumente und -grundsätze des Kantons fest. Das neue KEG regelt die Bewahrung und Überlieferung von beweglichem und unbeweglichem sowie immateriellem Kulturerbe. Neu wird insbesondere für bewegliche Kulturgüter, die Kulturerbe des Kantons sind, ein besserer Schutz eingeführt. Im Zuge der neuen Gesetze hat das Amt für Kultur seinen Förderleitfaden Kultur angepasst. Er fasst die Möglichkeiten und Grundsätze der kantonalen und regionalen Kulturförderung zusammen und gibt einen Überblick über die Förderwerkzeuge und die Voraussetzungen, Verfahren und Kriterien (Förderleitfaden). Um die beiden Gesetze zu vollziehen, braucht es zudem neue Verordnungen. Diese werden in diesem Jahr in Kraft treten, als erstes ist die neue Verordnung zu den Denkmalpflegebeiträgen des Kantons geplant. Weitere Informationen 

 

 


 
Der Gare de Lion in Wil bietet Liebhaberinnen und Liebhabern zeitgenössischer Musik jährlich ein abwechslungsreiches Programm mit lokalen bis internationalen Acts.

Der Gare de Lion in Wil bietet Liebhaberinnen und Liebhabern zeitgenössischer Musik jährlich ein abwechslungsreiches Programm mit lokalen bis internationalen Acts. (Bild: Thomas Knellwolf, zVg Gare de Lion)

Über 100 Kulturinstitutionen unterstützt

Zahlreiche Kulturinstitutionen im Kanton St.Gallen erfüllen wichtige Aufgaben im Bereich des Kulturschaffens, der -vermittlung oder -pflege und ermöglichen ein vielfältiges kulturelles Leben sowohl in den städtischen Zentren als auch in den ländlichen Regionen. Der Kanton unterstützt diese Kulturhäuser und -vereine durch jährlich wiederkehrende Beiträge an die Betriebskosten. Rund 110 Institutionen und Organisationen werden derzeit durch einen Jahresbeitrag unterstützt. Bei einem Beitrag ab 10'000 Franken wird eine mehrjährige Leistungsvereinbarung zwischen der Institution und dem Amt für Kultur abgeschlossen. Letztes Jahr wurden die rund 80 bestehenden Vereinbarungen überarbeitet. Im gemeinsamen Gespräch mit den Kulturinstitutionen wurden der aktuelle Stand und die Ziele diskutiert und die neuen Leistungsvereinbarungen für die Jahre 2018 bis 2020 vorbereitet. Diese werden bis Ende Mai gegenseitig unterzeichnet und sind für die nächsten drei Jahre wirksam. Geförderte Institutionen


 
Atelierwohnung in Rom und Berlin

Strassenschild Via dei Latini in Rom und Wohnung im Haus in Berlin Kreuzberg

Ausschreibung Werkbeiträge und Atelierwohnungen Rom und Berlin

Das Amt für Kultur schreibt wiederum Werkbeiträge und Atelieraufenthalte in Rom und neu in Berlin für Kulturschaffende aus. Bewerbungen werden bis am 20. Februar 2018 entgegengenommen. Werkbeiträge fördern künstlerisch oder historisch überzeugende und eigenständige Vorhaben und bieten Freiraum an, um Ideen auszuarbeiten. Das Vorhaben kann auch eine individuelle Weiterbildung sein. Werkbeiträge

 

Aufenthalte ausserhalb der gewohnten Umgebung erweisen sich immer wieder als äusserst bedeutsam und fruchtbar. Aufgrund des Auslaufens der privaten Finanzierung über den Verein «Freunde Kulturwohnung Rom» wurde nach einer neuen, für den Kanton günstigen Lösung für die Finanzierung der Kulturwohnung gesucht und gefunden. Die Kulturwohnung in Rom wird neu in einem zweijährigen Turnus gemeinsam mit dem Kanton Graubünden und dem Fürstentum Liechtenstein ausgeschrieben. Als Gegenleistung seitens Liechtenstein kann die Kulturförderung des Kantons St. Gallen für drei Monate jedes zweite Jahr eine Kulturwohnung in Berlin anbieten. Atelierwohnungen


 

St.Gallische Kulturstiftung: Preisverleihung an Felix Lehner und Rebecca C. Schnyder

Die St.Gallische Kulturstiftung hat an der Preisverleihung Ende Oktober 2017 in St.Gallen einen Kunstpreis an Felix Lehner (Fr. 20‘000.-) und einen Förderpreis an Rebecca C. Schnyder (Fr. 10‘000.-) verliehen. Felix Lehner hat die Kunstgiesserei gegründet und die Stiftung Sitterwerk mitbegründet, welche heute aus Kunstbibliothek, Werkstoffarchiv, Kesselhaus Josephsohn, dem Atelierhaus sowie der Zweigniederlassung in Shanghai bestehen. Er leitet den Betrieb mit 40 bis 50 Angestellten und schafft den Spagat zwischen Handwerkstradition und der pulsierenden Atmosphäre am Ort. Rebecca C. Schnyder ist Schriftstellerin und Theaterautorin. Spätestens seit ihrem Stück «Erstickte Träume», das 2015 als Auftragswerk im Theater St.Gallen Premiere feierte, ist sie einem breiteren Publikum ein Begriff. Sie hat als Kulturjournalistin, Dramatikerin, Kolumnistin, Romanautorin und als Vorstandsmitglied der Gesellschaft für deutsche Sprache die St.Galler Literaturlandschaft mitgeprägt. Medienmitteilung


 

IBK-Förderpreise 2017 für die Sparte Illustration

Die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) hat ihre Förderpreise im Jahr 2017 in der Sparte Illustration vergeben. Die Preisträger/innen wurden von einer internationalen Fachjury aus 17 Nominationen ausgewählt. Einer der sieben mit jeweils 10'000 Franken dotierten Preise konnte der St.Galler Dario Forlin entgegennehmen. In der Jurywürdigung steht zu seinem Schaffen: «Der junge Grafiker und Illustrator Dario Forlin bedient sich verschiedener zeichnerischer Sprachen und tummelt sich von Trash über Avantgardecomic und Design bis hin zu reinen Typoarbeiten. Locker mischt er die unterschiedlichen Genres und erzeugt so seine ganz eigene Handschrift. Man sieht und spürt, dass ihm die visuelle Kommunikation ein existenzielles Bedürfnis ist, dass sie ihm grossen Spass macht, ja, seine Leidenschaft ist.»

 

Nach Beschluss der IBK-Konferenz werden im Jahr 2018 die Förderpreise in der Sparte Malerei vergeben und richten sich wiederum an Kunstschaffende, welche das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. IBK Förderpreise Kultur


 
Der animierte Kurzfilm „Airport“ von Michaela Müller war an der Preisverleihung zum ersten Mal in St.Gallen zu sehen (Standbilder aus „Airport“)

Der animierte Kurzfilm „Airport“ von Michaela Müller war an der Preisverleihung zum ersten Mal in St.Gallen zu sehen (Standbilder aus „Airport“)

Film-Wettbewerb stösst auf viel Echo

Um st.gallische Drehbuchideen zu fördern, hat die Filmkommission des Amts für Kultur letzten Sommer erstmals einen Treatment-Wettbewerb ausgeschrieben. Sie forderte alle Filmschaffenden auf, ihre Filmideen mit St.Galler Bezug auf Papier zu bringen und beim Amt für Kultur einzureichen. Eingegangen sind schliesslich über 30 qualitativ hochstehende Bewerbungen, aus denen die Filmjury vier Siegerprojekte auswählte, die sie inhaltlich, professionell und zum Teil experimentell überzeugten. Die Preisverleihung sowie die Bekanntgabe der Siegerinnen und Sieger fand am 10. Januar 2018 im Kinok in St.Gallen statt. Sie erhielten je 15‘000 Franken für die Ausarbeitung ihrer Filmideen zu einem Treatment, einer prosaischen Vorstufe des Drehbuchs. Anlässlich der Preisverleihung zeigte das Kinok den neuesten Kurzfilm der St.Gallerin Michaela Müller. Der Animationsfilm „Airport“ feierte 2017 Premiere und erhielt bereits mehrere Auszeichnungen. In St.Gallen war „Airport“ zum ersten Mal zu sehen. Medienmitteilung 


 

Walter Steiner – Ein Stück weit Pionier

Walter Steiner war eine Legende. Und ist es immer noch. Als Skispringer hat er in den Neunzehnsiebzigerjahren mehrfach Gold- und Silbermedaillen gewonnen. Parallel dazu und über seine Karriere als Skispringer hinaus engagierte er sich für die Entwicklungen im Schanzenbau, und bis heute setzt er sich für Verbesserungen im Spitzensport ein, die dem Menschen statt dem Spektakel dienen. Von Beruf Holzschnitzer – ausgebildet im Bildhaueratelier von Johann Ulrich Steiger in Flawil – ist er immer auch interessiert an ästhetischen Entscheiden, technischen Konstruktionen, Vorgaben der Natur und meditativen Prozessen. Mit dem Film «Die Ekstase des Bildschnitzers Steiner» (1974) von Werner Herzog ist der 1951 geborene Wildhauser definitiv zur Kultfigur geworden. Seit 1990 lebt Walter Steiner im schwedischen Falun, wo er bis vor kurzem als Restaurator gearbeitet hat. Nun ist er zurück im Toggenburg – mit einer Ausstellung im Rahmen der neuen Kulturraum-Reihe S4, im ehemaligen Wartsaal im Bahnhof Lichtensteig, vom 22. März (Vernissage), bis 13. Mai 2018.


 

Ich lese, also bin ich.

Haben Sie gewusst, dass die Zahl 42 die Antwort des Computers Deep Thought im Kultroman "Per Anhalter durch die Galaxis" auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest ist, dass die Kantonsbibliothek Vadiana über ein breites digitales Angebot von Fachdatenbanken bis zu Ebooks verfügt (mehr), reichlich Online-Quellen zum Kanton St.Gallen sprudeln lässt (mehr), dass Donald Duck seinen Vornamen ändern will (who the fake behauptet das?), dass in der Bibliothek Hauptpost rund 100'000 Medien zur Direktausleihe bereitstehen (mehr), und dass Sie bequem von zu Hause aus weitere Medien zur Ausleihe in die Bibliothek Hauptpost bestellen können (mehr)?

 

Gewusst und genutzt? Mitarbeitende der Kantonsbibliothek helfen Ihnen gerne weiter, stehen für alle Fragen rund um die Bibliothek zur Verfügung (mehr) und freuen sich auf Ihren Besuch. Auf geht's!


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