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Ausstellung

Niklaus Meienberg geht weiter

Die Ausstellung Warum Meienberg? Pourquoi Meienberg?, eine Koproduktion von Kantonsbibliothek Vadiana mit Kulturförderung des Amtes für Kultur St. Gallen, findet im Kulturraum am Klosterplatz in St. Gallen vom 16. August bis 29. September statt. Danach zieht sie weiter. Folgende Ausstellungsorte und Eröffnungsdaten stehen fest:

 

Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern, Katalogsaal

26. November 2013 – 18. Januar 2014

Eröffnung: Dienstag, 26. November 2013, 19.30 Uhr

 

Universitätsbibliothek Bern, Basisbibliothek Unitobler

13. Februar – 22. Mai 2014

Eröffnung: Donnerstag, 13. Februar, 2014

 

Bibliothèque cantonale et universitaire Fribourg, Ausstellungssaal

11. September – 15. November 2014

Eröffnung: Donnerstag, 11. September 2014, 18.30 Uhr

 


Foto: Loris Scola

Foto: Loris Scola

 

Warum Meienberg? Pourquoi Meienberg?

Journalist, Historiker, Dichter

 

16. August bis 29. September 2013

Ausstellung im Kulturraum am Klosterplatz

 

Niklaus Meienberg (1940 – 1993), aufgewachsen in St. Fiden an der Grossackerstrasse, Journalist, Historiker und Schriftsteller, ist eine Ausnahmeerscheinung. Er ist einer der bekanntesten, umstrittensten und zeitweilig einflussreichsten Schweizer Intellektuellen des zwanzigsten Jahrhunderts. Als er im September 1993 stirbt, erhält er Nachrufe in fast allen Schweizer Medien. Die Ausstellung zum 20. Todestag der bis heute polarisierenden St.Galler Persönlichkeit stellt nicht den Mythos, sondern das Werk in den Vordergrund. Ausgehend von den Texten dringt «Warum Meienberg? Pourquoi Meienberg?» zu den Quellen vor und zu der Zeit, in der Meienberg lebte, aber auch zu den Themen, welche diese Zeit bewegten.

 

Die Ausstellung, die anschliessend in modifizierter Form auch in Luzern, Fribourg und Bern gezeigt wird, baut sich aus unterschiedlichen Stationen auf, die sich in Titel und Inhalt am Schaffen Meienbergs orientieren. Den Auftakt machen «Aufenthalt in St. Gallen (670 m ü. M.)» und «Wer will unter die Journalisten». Wie weit die christlich-katholische Prägung der Jugend in den Texten Nachhall findet, untersucht die Station «Wach auf du schönes Vögelein». Paris und der Revolution widmet sich «C'est la lutte finale». Weitere Kapitel sind «Für Erasmus von Rotterdam und Theres von Winterthur», «Oben wird pensioniert, unten wird füsiliert», «Vom Heidi, seiner Reinheit und seinem Gebrauchswert» sowie «Meienberg, nicht domestizierbar». Eine Gesprächsreihe im Rahmen der Ausstellung mit unter anderen Peter Bichsel und Peter Meienberg, Marianne Fehr und Jakob Tanner, Ruth Dreifuss und Otmar Hersche, Roger de Weck und Paul Rechsteiner, Dorothee Elmiger und Peter Weber nimmt auf diese Stationen Bezug. Regisseur Richard Dindo wird aus Anlass des Filmprogramms im Kinok in der Lokremise St.Gallen die Örtlichkeiten im Film «Die Erschiessung des Landesverräters ernst S.» aufsuchen. Die Tonspur im Kulturraum ist von Norbert Möslang bearbeitetes O-Ton Material von Niklaus Meienberg.

 

Niklaus Meienberg wird auf seine Aktualität hin befragt, er wird einer jüngeren Generation ins Bewusstsein gerufen und in aktuelle Zusammenhänge gestellt. In Ergänzung zur Ausstellung fragen die Künstlerin Anna Frei und die Historikerin Bettina Stehli in einer Zeitungsbeilage, einer Webseite und unter Beiziehung zahlreicher Künstlerinnen, Journalistinnen, Musikerinnen nach der Relevanz von Meienberg als Methode.  


Begleitveranstaltungen

DatumThema

Donnerstag, 22. August,

20 Uhr

Wach auf du schönes Vögelein.

Gespräch mit Peter Bichsel und Peter Meienberg

Freitag, 30. August,

20 Uhr

Meienberg, nicht domestizierbar.

Gespräch mit Marianne Fehr und Jakob Tanner

Donnerstag, 5. September,

20 Uhr

Aufenthalt in St. Gallen.

Gespräch mit Ruth Dreifuss und Otmar Hersche

Samstag, 7. September,

ab 18 Uhr

Museumsnacht

 

Sonntag, 8. September,

17 Uhr
(Achtung neues Datum,

nicht 27.9.)

Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S.

Rundgang im Industrieareal Sittertal mit Richard Dindo und

Felix Lehner (Treffpunkt: 17 Uhr, Kunstbibliothek Sitterwerk)

Anschliessend Filmvorführung und Gespräch mit Richard Dindo

im Kinok, Cinema in der Lokremise, St. Gallen (19. 30 Uhr)

Dienstag, 10. September,

20 Uhr

Vom Heidi, seiner Reinheit und seinem Gebrauchswert.

Gespräch mit Roger de Weck und Paul Rechsteiner

Mittwoch, 25. September,

18.30 Uhr

Niklaus Meienberg. Journalist, Historiker, Dichter

Ein Gespräch mit Friedrich Kappeler und Christof Stillhard. 

Anschliessend "Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S."

Cinema Luna, Frauenfeld

Sonntag, 29. September,

16 Uhr

C'est la lutte finale.

Gespräch mit Dorothee Elmiger und Peter Weber

 

Die Begleitveranstaltungen finden im Kulturraum am Klosterplatz statt (Ausnahme: 8.9.2013 und 25.9.2013)


Öffnungszeiten

Freitag, 16. August bis Sonntag, 29. September 2013
Mittwoch bis Sonntag: 12 bis 17 Uhr
Donnerstag: 12 bis 20 Uhr
Eintritt frei

 


Informationen

Führungen für Gruppen und Schulen

Zusätzlich sind Extraführungen für Gruppen und Schulklassen möglich. Buchungen senden Sie an: ursula.badrutt@sg.ch

 

Informationen und Auskünfte

Weitere Informationen und Auskünfte erhalten Sie unter: Tel. 058 229 38 73 oder per Mail an ursula.badrutt@sg.ch

 

Bildmaterial

Anfragen für Bildverwendungen richten Sie bitte an Frau Ursula Badrutt unter Tel. 058 229 38 73 oder per Mail an ursula.badrutt@sg.ch. Die hochaufgelösten Daten werden Ihnen zugesandt.

 

Organisation

Projektleitung: Stefan Keller

Gestaltung: Johannes Stieger

 

Die Ausstellung geht in modifizierter Form weiter nach Luzern, Fribourg, Bern. Sie ist eine Koproduktion von Kulturförderung Kanton St. Gallen und Kantonsbibliothek Vadiana.

 

Unterstützt durch Lotteriefonds des Kantons St. Gallen, Kulturstiftung des Kantons Thurgau, Pro Helvetia, Hans und Wilma Stutz Stiftung, Stadt St. Gallen, Ernst Göhner Stiftung, Gesellschaft Pro Vadiana

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