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Übertragbare Krankheiten

Übertragbare Krankheiten können die öffentliche Gesundheit gefährden. Deswegen legt unter Einbezug der Kantone der Bundesrat die Ziele und Strategien der Erkennung, Überwachung, Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten fest. Bund und Kantone treffen Vorbereitungsmassnahmen, um Gefährdungen und Beeinträchtigungen der öffentlichen Gesundheit zu verhüten und frühzeitig zu begrenzen. Sie treffen auch Massnahmen zur Kontrolle, Verminderung und Beseitigung von Risiken der Übertragung von Krankheiten. Gemäss Bundesgesetz über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten beim Menschen (Epidemiengesetz) (Link: https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19700277/index.html ) bezeichnet jeder Kanton eine Kantonsärztin oder einen Kantonsarzt; diese/dieser koordiniert ihre oder seine Tätigkeiten mit anderen an der Bekämpfung übertragbarer Krankheiten beteiligten Behörden und Institutionen.

 

Die Kompetenzen des Kantonsarztes sind in der Vollzugsverordnung zur eidgenössischen Gesetzgebung über übertragbare Krankheiten

(Link: http://www.gesetzessammlung.sg.ch/frontend/versions/1426)  geregelt.

 

Eidgenössische Verordnung über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten beim Menschen

(Link: https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20133212/index.html)

 

Meldepflicht für übertragbare Krankheiten

 

Die Meldepflicht für vom Bundesamt für Gesundheit bestimmte Infektionskrankheiten ist das
zentrale Systemelement zur Überwachung derselben  in der Schweiz. Das System erlaubt eine
fortlaufende Bewertung der Massnahmen zu deren Verhütung und Bekämpfung.

Meldeformulare (BAG)

 

Richtlinien und Empfehlungen zu Impfungen und Prophylaxe

 

Das BAG erarbeitet und veröffentlicht zusammen mit der Eidgenössischen Kommission für
Impffragen (EKIF) Richtlinien und Empfehlungen zu allen empfohlenen Impfungen sowie
weiteren prophylaktischen Massnahmen.

Diese Empfehlungen dienen der Verhinderung von Infektionen und Krankheiten in der
Allgemeinbevölkerung sowie bei Risikogruppen. Der jedes Jahr aktualisierte Impfplan gibt eine
Übersicht über die empfohlenen Impfungen zusammen mit den geltenden Impfschemata und
weiteren relevanten Informationen.

 

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/themen/mensch-gesundheit/uebertragbare-krankheiten/richtlinien-und-empfehlungen/richtlinien-empfehlungen-impfungen-prophylaxe.html 

Richtlinien und Merkblätter zu Infektionskrankheiten

 

Guidelines Infektionskrankheiten

Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen, Krippen etc. und übertragbare Krankheiten
PDF-Datei Empfehlungen zum Ausschluss aus Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen, Krippen etc. bei übertragbaren Krankheiten (54 kB, PDF)    
Übertragbare Krankheiten, deren Abklärung und Behandlung grundsätzlich am Zentrumspital erfolgt
PDF-Datei Übertragbare Krankheiten, deren Abklärung und Behandlung grundsätzlich am Zentrumsspital erfolgt (25 kB, PDF)    
Creutzfeld-Jakob-Krankheit (CJK)
PDF-Datei Creutzfeld-Jakob-Krankheit (CJK) (100 kB, PDF)    

Schutzimpfungen Gesundheitspersonal

Antibiotikaresistenzen

 

 

Antibiotikaresistenzen sind ein globales Problem und bedrohen die öffentliche Gesundheit und
die Errungenschaften der modernen Medizin weltweit. Die internationale Gemeinschaft räumt
der Bekämpfung der Resistenzen eine hohe Priorität ein und hat bereits  2001 mit der globalen
Strategie der Weltgesundheitsorganisation zur Eindämmung antimikrobieller Resistenzen auf die
Bedrohung  reagiert. Mit der im Rahmen der gesundheitspolitischen Prioritäten «Gesundheit
2020» am 18. November 2015 durch den Bundesrat  verabschiedeten Strategie
Antibiotikaresistenzen (StAR) nimmt sich auch die Schweiz dem Problem der
Antibiotikaresistenzen bereichsübergreifend an. Bei der Erarbeitung und Umsetzung der
Strategie wurden alle betroffenen Akteure einbezogen: die  zuständigen Bundesämter, die
Kantone und die Partner aus den Bereichen Mensch, Tier, Landwirtschaft und Umwelt.

Informationen zur nationalen Strategie gegen Antibiotikaresistenzen (StAR) finden Sie unter:

 

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/themen/strategien-politik/nationale-
gesundheitsstrategien/strategie-antibiotikaresistenzen-schweiz.html

 

Ärzteschaft

 

 

Die Schweizerischen Fachgesellschaften für Infektiologie (SSI) und Mikrobiologie (SGM) sowie
der Verein Swissnoso haben es sich mit der finanziellen Unterstützung vom BAG zum Ziel
gesetzt, nationale Richtlinien für die Verschreibung von Antibiotika sowie für  sogenannte
Stewardship Programme zu erarbeiten. Die Richtlinien werden etappenweise (alle 6 Monate bis
Ende 2018) unter  Einbindung weiterer betroffener medizinischer Fachgesellschaften für den
stationären und ambulanten Bereich erstellt.

 

 

Bevölkerung

 

 

Mit Antibiotikaresistenz wird die Fähigkeit einiger Bakterien bezeichnet, sich anzupassen und der Wirkung von Antibiotika zu widerstehen. Resistent werden also nicht die Personen, sondern
Bakterien. Resistente Bakterien können sich vermehren und sich von einer Person  auf andere
übertragen. Solche Krankheitserreger können die Behandlung einer Infektion erschweren,
verlängern oder im schlimmsten  Fall sogar verunmöglichen.

 

Wichtige Informationen und Antworten auf viele Fragen im Zusammenhang mit
Antibiotikaresistenzen erhalten Sie unter:

 

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/themen/mensch-gesundheit/uebertragbare-krankheiten/antibiotikaresistenzen.html neues Fenster

 

https://www.antibiotika-richtig-einsetzen.ch/de/

Verantwortlich für den Inhalt

Kantonsarztamt

  Gesundheitsdepartement Kanton St.Gallen
Adresse: Oberer Graben 32
9001 St.Gallen
Telefon: +41 58 229 35 64
Fax: +41 58 229 46 09


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