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Privatschulen

Eltern haben die Möglichkeit, ihr Kind in einer Privatschule ihrer Wahl unterrichten zu lassen, wenn diese Privatschule über die nötige staatliche Bewilligung verfügt. Die Kosten für die Privatschulung tragen die Eltern selber.

 

Die Privatschulen bieten innerhalb des gesamten Bereiches der obligatorischen Schulzeit verschiedene Angebote an. Nebst zweisprachigen und reformpädagogisch orientierten Privatschulen gibt es auch religiös ausgerichtete Privatschulen.

 

Wie die öffentlichen Schulen stehen die Privatschulen unter der Aufsicht des Staates. Dieser überprüft, ob die Bewilligungsvoraussetzungen und allfällige Auflagen eingehalten werden. Die Qualitätskontrolle ist Sache der Privatschulen.

 

Die Führung einer Privatschule wird vom Erziehungsrat bewilligt, sofern die Schule über eine fachkundige Führung, qualifizierte Lehrpersonen und eine entsprechende Organisation verfügt. Die Privatschule ist verpflichtet, einen der öffentlichen Schule gleichwertigen Unterricht mit den obligatorischen Unterrichtsbereichen des Bildungs- und Lehrplans Volksschule des Kantons St.Gallen sicherzustellen. Wird eine Privatschule vom Erziehungsrat zugelassen, handelt es sich um eine Bewilligung und nicht um eine staatliche Anerkennung.

 

Eltern, die für ihr Kind die Möglichkeit einer Beschulung in einer Privatschule ins Auge fassen, wird empfohlen, sich über Leistungen, Schulgeld, Rechte und Pflichten der Eltern und der Schülerinnen und Schüler umfassend zu informieren.

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