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«Gemeinde bewegt - strukturelle Bewegungsförderung im Kanton St.Gallen»

Klosterplatz

Der Kanton St.Gallen setzt mit Beteiligung des Baudepartements, des Bildungsdepartements und des Gesundheitsdepartements das visionäre Projekt «Bewegung, Mobilität, Gesundheit und gebaute Umwelt» mit zehn Pilotgemeinden um. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für körperliche Alltagsaktivität zu verbessern.

 

Laut einer Studie der Universität Zürich sind zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung ungenügend aktiv. Bewegungsmangel ist der häufigste veränderbare Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankung, Übergewicht, verschiedene Krebsarten, Depression und Isolation im Alter. Vor allem bei Kindern ist ausreichende Bewegung für die körperliche, psychische und soziale Entwicklung zentral. Aus diesen Erkenntnissen entstand das nationale Projekt «Gemeinde bewegt», das mit Partnerorganisationen aus den Bereichen Fussverkehr, Veloverkehr, Unfallverhütung, Naturschutz, Gesundheitsförderung und Prävention entwickelt wurde. Dieses will die Rahmenbedingungen verbessern für körperliche Aktivitäten auf öffentlichen Plätzen, Strassen, der gebauten Umwelt und im gesamten Sozialraum in den Gemeinden. Die erste Projektphase wird vom Bundesamt für Gesundheit teilfinanziert.


Innovation als Herausforderung

Dass dieses innovative Vorhaben eine Herausforderung darstellt in der Koordination, der Zusammenarbeit und in der unterschiedlichen Fokussierung, war von Anfang an klar. So unterschiedlich wie sich die Ausgangslagen der beteiligten Gemeinden (Altstätten, Flawil, Grabs, Kaltbrunn, Marbach, Nesslau, Sargans, Schänis, St.Gallen, Wittenbach) gestalten, so unterschiedlich sind auch die Herausforderungen, denen sich die Verantwortlichen stellen:

  • Strassen und Wege auf Sicherheit und Schwachstellen überprüfen
  • Geplanter Quartiererweiterungen unter dem Aspekt der Bewegungsförderung begutachten
  • Schulwegsicherheit optimieren
  • Attraktivität von Dorfkernen steigern
  • Velowege ausbauen
  • Fusswege optimieren
  • Erreichbarkeit der Infrastruktur verbessern
  • Barriere freie Wege ermöglichen

Dabei kommt die neueste Technologie zur Erhebung der Gefahren beziehungsweise der Ressourcen in Form eines elektronischen Apps zum Einsatz.


Der Mensch im Zentrum

Menschen leben in Räumen, in Aussenräumen und in Innenräumen, sie begehen Wege, sei es zur Arbeit, der Schule, in der Freizeit und im Wohnumfeld. Denn die Gestaltung eines bewegungsfreundlichen Umfeldes wirkt sich deutlich auf das Bewegungsverhalten und somit auf die Gesundheit und die Zufriedenheit des Menschen aus. Hauptanliegen des Projektes ist es darum, dass die Bevölkerung an der Gestaltung des öffentlichen Raumes aktiv mitwirken kann.


www.strukturelle-bewegungsfoerderung.ch/gemeindebewegt

 

 

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