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Berufsmaturität

Die eidgenössische Berufsmaturität ergänzt die berufliche Grundbildung auf Stufe eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) mit einer erweiterten Allgemeinbildung. Sie kann während der beruflichen Grundbildung (BM 1) oder nach deren Abschluss (BM 2) erworben werden.

 

Der Unterricht besteht aus Grundlagenfächern, Schwerpunktfächern und Ergänzungsfächern. Die Grundlagenfächer sind in allen Berufsmaturitätsausrichtungen gleich und umfassen die erste Landessprache, die zweite Fremdsprache, die dritte Sprache und die Mathematik.

 

Das eidgenössische Berufsmaturitätszeugnis berechtigt zur Zulassung zur ersten Studienstufe (Bachelor) der Fachhochschulen (FH). Die Zulassungsbestimmungen an eine FH entnehmen Sie bitte der jeweiligen FH Homepage

AusrichtungenMit dem Beruf (EFZ) verwandte FH-Bereiche 
Technik, Architektur, Life Sciense Technik und Informationstechnologie
Architektur, Bau- und Planungswesen
Chemie und Life Sciences

Wirtschaft und Dienstleistungen

- Typ Wirtschaft

- Typ Dienstleistungen 

Wirtschaft und Dienstleistungen 
Gestaltung und Kunst Design 
Gesundheit und Soziales Gesundheit / Soziale Arbeit 
Natur, Landschaft und Lebensmittel Land- und Forstwirtschaft 


Schulunabhängige Vorbereitung

Die eidgenössischen Berufsmaturitätsprüfungen (EBMP) bieten die Möglichkeit, nach individueller Vorbereitung ein eidgenössisches Berufsmaturitätszeugnis zu erwerben. Diese Prüfungen werden von der Eidgenössischen Berufsmaturitätskommission (EBMK) im Auftrag des Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) durchgeführt.


 

Ergänzungsprüfung Passerelle

Die Ergänzungsprüfung Passerelle 'Berufsmaturität - universitäre Hochschulen' wird von der Schweizerischen Maturitätskommission angeboten und vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) organisiert. Das Zeugnis zur bestandenen Ergänzungsprüfung stellt rechtlich kein gymnasiales Maturitätszeugnis dar. Es öffnet aber zusammen mit einem eidgenössischen Berufsmaturitätszeugnis den Zugang zu allen schweizerischen universitären Hochschulen und zu allen Studienrichtungen. Zugang zu ausländischen Hochschulen verschafft es nur dort, wo diese freiwillig das Zeugnis zur bestandenen Ergänzungsprüfung anerkennen.