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Ortsplanung

Icon Ortsplanung

Die Abteilung Ortsplanung ist die kantonale Fachstelle für die Beurteilung der planerischen Erlasse der politischen Gemeinden. Die Erlasse haben die zweckmässige Nutzung des Bodens sowie die geordnete Besiedelung und die bauliche Entwicklung der Gemeinden sicherzustellen. Im Weiteren fallen in den Aufgabenbereich der Abteilung Ortsplanung gemeindeübergreifende, Regionen betreffende Planungen sowie koordinative Tätigkeiten bei Bundesverfahren.

Siedlungsentwicklung nach innen

Siedlungsentwicklung nach innen

Das Thema «Siedlungsentwicklung nach innen» hat mit dem revidierten Raumplanungsgesetz– obwohl nicht neu – eine viel grössere Bedeutung erhalten. Es ist nun Sache der Kantone und Gemeinden, die neue Gesetzgebung sachgerecht umzusetzen. Dies erfordert ein hohes Engagement aller Beteiligten und eine hohe fachliche Kompetenz.

 

Der Faltprospekt zeigt eine Übersicht über das Thema sowie die Einbindung und  Berücksichtigung der Innenentwicklung im Ortsplanungsprozess.

 

Der Faltprospekt kann auch in Papierform beim Amt für Raumentwicklung und Geoinformation bezogen werden.

 

Aus der Praxis für die Praxis - Sehen Sie hier die fünf Filme zur Innentwicklung vom Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich.

Arbeitshilfe zum Raumplanungsbericht nach Art.47 RPV

Arbeitshilfe zum Raumplanungsbericht nach Art.47 RPV

Die nachfolgende Arbeitshilfe soll den Gemeinden und den Planungsbüros die Arbeit erleichtern, die Abläufe optimieren und letztlich den Planungsprozess verbessern. Mit den Ablaufdiagrammen und mit themenspezifischen Fragestellungen wird schnell erkannt, welche Bereiche bei einer anzugehenden Planung von Bedeutung sind und vertieft untersucht werden müssen.

Die Planungshilfe kann auch in Papierform beim Amt für Raumentwicklung und Geoinformation bezogen werden. Die Überarbeitung aufgrund des Planungs- und Baugesetzes folgt.

Umsetzung der Gewässerschutzverordnung

Umsetzung der Gewässerschutzverordnung

Der Bundesrat hat am 4. Mai 2011 Änderungen an der Gewässerschutzverordnung (SR 814.201; abgekürzt GSchV) beschlossen und diese auf den 1. Juni 2011 in Kraft gesetzt (AS 2011, 1955 ff.). Die Kantone haben demnach bis Ende 2018 die Gewässerräume gemäss Art. 41a und 41b der GSchV grundeigentümerverbindlich festzulegen. Bis zur definitiven Festlegung der Gewässerräume gelten Übergangsregelungen.

  • Rundschreiben BD/VD an die Gemeinden: Übergangsrecht zur Festlegung der Gewässerräume
  • Beispiel für vorzeitige Festlegung des Gewässerraums (Baulinienplan Gewässerraum)

Im Dezember 2017 folgt ein Kreisschreiben, das die Grundlagen, Vorgehensweisen und Instrumente zur Festlegung der Gewässerräume aufzeigt.

Beanspruchung von Fruchtfolgeflächen

Beanspruchung von Fruchtfolgeflächen

Der Schutz der Fruchtfolgeflächen wurde mit der Revision des Raumplanungsgesetzes (SR 700; abgekürzt RPG) und der Raumplanungsverordnung (SR 700.1; abgekürzt RPV) stark erhöht. Art. 30 RPV regelt die Voraussetzungen für die Einzonung von Fruchtfolgeflächen:

 

  • 1bis Fruchtfolgeflächen dürfen nur eingezont werden, wenn:
  • a. ein auch aus der Sicht des Kantons wichtiges Ziel ohne die Beanspruchung von Fruchtfolgeflächen nicht sinnvoll erreicht werden kann; und
  • b. sichergestellt wird, dass die beanspruchten Flächen nach dem Stand der Erkenntnisse optimal genutzt werden.

 

Die Ausscheidung entsprechender Zonen muss einem auch aus der Sicht des Kantons wichtigen Ziel entsprechen. Wenn Fruchtfolgeflächen für Bauzonen beansprucht werden sollen, muss die planende Behörde zudem prüfen, welche Alternativen vernünftigerweise in Frage kommen könnten. Der Standort in den Fruchtfolgeflächen darf nur gewählt werden, wenn unter Berücksichtigung des hohen Stellenwerts der Fruchtfolgeflächen eine andere Lösung raumplanerisch nicht sinnvoll ist.

 

Insbesondere ist die Ausscheidung von Bauzonen für Einfamilienhäuser oder oberirdische Parkplätze nicht mehr zulässig. Die Sicherung der optimalen Nutzung erfordert in der Regel einen Sondernutzungsplan.    

 

Die erforderlichen Nachweise (wichtiges kantonales Ziel, Prüfung Standorte, Sicherung optimale Nutzung) sind durch die Gemeinde zu erbringen. Die bisherigen Hilfsmittel des Bundes gelten subsidiär.

Hilfsmittel und Musterpläne für die Ortsplanung

Hilfsmittel und Musterpläne für die Ortsplanung

PDF-Datei Mustertitelblätter nach PBG (34 kB, PDF)   12.09.2017
PDF-Datei Spielplätze (1739 kB, PDF)   01.09.2006

Das PDF-Dokument 'Mustertitelblätter nach PBG' zeigt die Titelblätter nach dem Planungs- und Baugesetz (sGS 731.1, abgekürzt PBG; in Kraft ab 1. Oktober 2017) auf und macht entsprechende Hinweise zum Verfahren.

Weilerzone

Weilerzone

Zur Erhaltung bestehender Kleinsiedlungen können ausserhalb der Bauzone besondere Zonen wie Weiler- oder Erhaltungszonen bezeichnet werden, wenn der kantonale Richtplan dies vorsieht. In nicht oder nur teilweise landwirtschaftlich genutzten Weilern sollen dadurch Erweiterungen, Umbauten oder Nutzungsänderungen zugelassen werden, die weiter gehen als jene, die ausserhalb von Bauzonen zulässig sind.

Abbau von Kies, Sand und Fels

Abbau von Kies, Sand und Fels

Die Voraussetzungen für den Abbau von Kies, Sand und Fels werden in der Richt- und der Nutzungsplanung geschaffen.

mehr dazu finden Sie hier >

Gesetzliche Grundlagen

Auf der Seite Gemeinden finden Sie Links zu Adressen und spezifischen Angaben der Gemeinden mit Zonenplan im Geoportal.

Amt für Raumentwicklung und Geoinformation des Kantons St.Gallen

  Ortsplanung
Adresse: Lämmlisbrunnenstrasse 54
9001 St.Gallen
Telefon: +41 (0)58 229 31 47
Fax: +41 (0)58 229 45 99

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