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Alpstar Projekt

Pilotprojekt Alpenrheintal

Wie können die Alpen bis 2050 klimaneutral werden? 13 Partner-Regionen aus dem Alpenraum wollen im Rahmen des Projekts Alpstar gemeinsam Wege aufzeigen, wie der Kohlendioxid-Ausstoss im Alpenraum effektiv reduziert werden kann. Damit leisten sie einen Beitrag zur Umsetzung des Klima-Aktionsplans der Alpenkonvention.

 

Eine dieser Pilotregionen ist das Alpenrheintal. Vorarlberg/A, Liechtenstein und der Kanton St. Gallen/CH möchten Pendler zum Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr und den Radverkehr bewegen. Als Partner konnten die Auspendler-Gemeinden Buchs/CH und Feldkirch/A und mit Hilti einer der grössten Abeitgeber in Liechtenstein gewonnen werden. Koordiniert werden die Aktivitäten von CIPRA International und dem Energieinstitut Vorarlberg.

 

Weitere Elemente von Alpstar sind die Sammlung von guten Beispielen zu den Themen Energie, Verkehr und Wirtschaft, die Ausarbeitung von Kohlendioxid-Neutralitätsstrategien und der Wissenstransfer zu jenen AkteurInnen, die beim Klimaschutz eine federführende Rolle spielen. Das Projekt läuft von Juli 2011 bis März 2014.


Leitfaden für eine gute Klimapolitik

Vielfältig sind die Strategien für Klimaneutralität. Gemeinden und Regionen in den Alpen auf dem Weg dorthin sind mit unterschiedlichen Stolpersteinen und Erfolgsfaktoren konfrontiert. Der Alpstar-Leitfaden gibt dazu einen Überblick.

 

Wie können wir Lebensstil und Konsumverhalten ändern? Wie Energie sparen, verantwortungsvoller erzeugen und effizienter nutzen? Diese Fragen muss sich jede Region selbst stellen. Schwierigkeiten und Hemmnisse auf dem Weg zur Klimaneutralität sind jedoch für die gesamten Alpen ähnlich. Wie dieser Prozess gelingen kann, haben die Partner des Alpine-Space-Projekts Alpstar in einem kurzen Leitfaden skizziert.

 

Unter anderen gehört zu einer guten Klimapolitik, dass die Vision «Klimaneutralität» ein breites Publikum anspricht und Menschen zusammenbringt. Die Initiative muss in der Region breit getragen werden und ein regionales Identitätsgefühl fördern. Auch braucht es realistische Ziele und ein klares Umsetzungsprogramm. Stolpersteine auf diesem Weg sind zum Beispiel mögliche Interessenskonflikte sowie der zeitliche und finanzielle Aufwand.

 

Darüber hinaus muss das Engagement der Menschen über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden, damit die angestrebten Ziele erreicht werden können. Der Leitfaden enthält neben Hemmnissen und Erfolgsfaktoren mehrere gute Beispiele, wie den Klimaplan der Agglomeration Grenoble, und kurze Interviews mit Menschen, die treibende Kraft hinter den Erfolgsprojekten waren.

 

Im Rahmen des Projekts Alpstar zeigen 13 Partner gemeinsam Wege auf, wie der Kohlendioxid-Ausstoss im Alpenraum effektiv reduziert werden kann. Alpstar leistet damit auch einen Beitrag zur Umsetzung des Klimaaktionsplans der Alpenkonvention. CIPRA Frankreich ist einer der Projektpartner und CIPRA International begleitet die Pilotregion Alpenrheintal und den Verein «Alpenstadt des Jahres». Alpstar wird zwischen 2011 und 2014 vom EU-Alpenraumprogramm kofinanziert.

 

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