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Kinder können ohne Probleme mit zwei oder mehr Sprachen aufwachsen. Mit einer bewussten Unterstützung in allen Sprachen gelingt dies am besten. Wissen zur Sprachentwicklung hilft dabei.

Sprachentwicklung ist Teil der kindlichen Entwicklung

Die Sprachentwicklung steht in engem Zusammenhang mit anderen Entwicklungsbereichen wie Bindung und Motorik. Damit Kinder ihre Fähigkeiten entwickeln können, benötigen sie in erster Linie Bindungspersonen, die verlässlich, verfügbar und vertraut sind. Ihre alltägliche Umgebung sollen sie aktiv und anregend entdecken können.

Eltern und Bezugspersonen fördern die Sprache ab Geburt

In den ersten drei Lebensjahren werden die Grundlagen der Sprachentwicklung gelegt. Die Kinder lernen in dieser Zeit, Wortlauten Sinn zu geben. Bezugspersonen fördern die Sprachentwicklung der Kinder durch altersangemessene Interaktion mit dem Kind in grammatikalisch korrekter einfacher Sprache.

Sprache ist Kommunikation und Beziehung

Das Kind lernt als erstes die Sprache(n), die seine Eltern oder nächsten Bezugspersonen mit ihm sprechen. Die erste Sprache, die ein Kind lernt, ist wichtig für weitere Lernprozesse. Eltern sollten deshalb die Sprache mit ihren Kindern sprechen, die sie am besten beherrschen. Im Gehirn bauen sich Strukturen und Vernetzungen auf, die entscheidend sind für den Erwerb von weiteren Sprachen und für das spätere Lernen.

Junge Kinder lernen einfach im Alltag

Kinder lernen am besten, wenn sie spielerisch und in den Alltag integriert die Sprache hören und anwenden. Damit Kinder auch ihre Zweitsprache einfach lernen können und diese später gut beherrschen, ist ein früher Beginn sinnvoll.

Aspekte der Sprachentwicklung in der frühen Kindheit

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Elisabeth Frölich Edelmann

Projektleiterin

Abteilung Integration und Gleichstellung

Amt für Soziales

Spisergasse 41
9001 St.Gallen