Seit dem Jahr 1981 ist die Gleichstellung der Geschlechter in der Bundesverfassung verankert. Das entsprechende Gesetz gilt seit dem Jahr 1996.

Der Gleichstellungsartikel in der Bundesverfassung

In der Schweiz ist die Gleichstellung der Geschlechter seit dem Jahr 1981 in der Bundesverfassung verankert.

Art. 8 Rechtsgleichheit lautet: «Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.».

Der Gleichstellungsartikel in der Kantonsverfassung

Die Verfassung des Kantons St.Gallen gewährleistet in Art. 2.1. die Gleichstellung der Geschlechter als Grundrecht gemäss der Bundesverfassung:

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b) Rechtsgleichheit, Schutz vor jeder Diskriminierung sowie Gleichstellung von Frau und Mann.

Das Gleichstellungsgesetz

  • Das Gleichstellungsgesetz trat am 1. Juli 1996 in Kraft.

  • Es ist ein wichtiges Instrument zur Förderung der tatsächlichen Gleichstellung von Frau und Mann.

  • Das Gleichstellungsgesetz gilt für alle Bereiche des Erwerbslebens, von der Anstellung über die Weiterbildung bis zur Kündigung, vom Lohn bis zur sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz.

  • Das Gesetz verbietet sowohl direkte wie auch indirekte Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts.

  • Das Gleichstellungsgesetz sieht Finanzhilfen für Projekte zur Förderung der Gleichstellung im Erwerbsleben vor. 


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Rahel Fenini

Projektleiterin

Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung

Amt für Soziales

Spisergasse 41
9001 St.Gallen