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Das in den 1960er-Jahren erbaute Dreispartenhaus (Oper, Operette und Musical) befindet sich heute in einem baulich schlechten Zustand. Eine umfassende Instandsetzung des rund 50 Jahre alten Gebäudes ist dringend nötig. Das Gebäude vermag auch den Anforderungen an einen heutigen Theaterbetrieb nicht mehr zu genügen.

Bedarf

Die Mängel am Theatergebäude reichen von den Fassaden und den Dächern über die haustechnischen Anlagen bis zur Bestuhlung und Akustik. Die energetischen Anforderungen können ebenso wenig eingehalten werden wie die Sicherheitsvorschriften. Sanitäre Einrichtungen verstossen gegen Arbeitsplatzvorschriften.

Die heutigen Arbeitsplätze im Untergeschoss verfügen über keinerlei Tageslicht. Unter Berücksichtigung der neuen Rahmenbedingungen und Vorgaben ist ein Erweiterungs-Anbau mit einer Nutzfläche von 750 m² erforderlich. Dieser wird an der nordwestlichen Gebäudeecke realisiert werden.

Mit der zusätzlichen Fläche können angemessene Künstlergarderoben und Maskenräume zur Verfügung gestellt werden. Die Decke im Bühnenbildlager wird erhöht, damit Bühnenbilder entsprechend Platz finden. Dasselbe gilt auch für die Decke des Ballettsaals, wodurch ein zeitgemässer Probebetrieb möglich wird.

Bauvorhaben

Eine umfassende Fassadensanierung infolge Risse und Abplatzungen, diverse Instandsetzungen von Gebäudetechnikanlagen, Stark- und Schwachstrominstallationen und dazugehörige Steigzonen sind unabdingbar um auch in Zukunft einen ordentlichen Betrieb zu garantieren. Während den Bauarbeiten stellt ein Provisorium den Spielbetrieb sicher.
 

Kosten

Der Kreditbedarf beläuft sich auf insgesamt 48,6 Mio. Franken. Davon entfallen 9,7 Mio. Franken auf wertvermehrende und 38,9 Mio. Franken auf werterhaltende Aufwendungen.

Zeitplan

Botschaft und Entwurf der Regierung:  Februar 2017 
Genehmigt im Kantonsrat:  September 2017 
Volksabstimmung:  März 2018 
Baustart:  März 2020 Provisorium; August 2020 Theater 
Bauende:  September 2022 

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