Das barocke Klostergebäude beherbergt die kantonale psychiatrische Klinik St.Pirminsberg. In den historisch wertvollen Räumen sind Nutzungen für Pflege, Behandlung, administrative Dienste sowie öffentliche und interne Veranstaltungen untergebracht. Zur langfristigen Werterhaltung des Gebäudes sind diverse Sanierungsmassnahmen nötig.

Bedarf

Die Aussenhülle des Klostergebäudes befindet sich in einem schlechten Zustand. Haustechnische Installationen sind veraltet und brandschutztechnische Vorschriften können nicht mehr eingehalten werden. Zudem ist eine Umgestaltung und Aufwertung
des historischen Klostergartens angezeigt.

Umnutzungen von Lagerräumen im Erdgeschoss in multifunktional nutzbare Räume für Klinik, Kirche und Externe stellen die heutigen Bedürfnisse sicher. Unter anderem kann das neue Raumkonzept in ein erweitertes Therapieangebot eingebunden werden.

Die betrieblichen und hygienischen Anforderungen der Küche genügen den heutigen Anforderungen nicht mehr. Zur Gewährleistung einer lückenlosen Qualität sind Rein- und Unreinzonen klar zu trennen und eine durchgehende Kühlkette sicherzustellen.

Bauvorhaben

In fünf Teilprojekten werden Dach und Fassaden saniert. Die Küche wird betriebsbedingt in drei Etappen erneuert und Lagerräume einer neuen Nutzung zugeführt. Zudem wird der Ärztegang im ersten Obergeschoss saniert und das bestehende Treppenhaus Ost zum neuen Nottreppenhaus ertüchtigt. Gegen Ende der Bauarbeiten wird der Klostergarten Süd neugestaltet.

Kosten

Der Kreditbedarf beläuft sich auf insgesamt 16,3 Mio. Franken. Davon entfallen 4,9 Mio. Franken auf wertvermehrende und 11,4 Mio. Franken auf werterhaltende Aufwendungen.

Zeitbedarf

Botschaft und Entwurf der Regierung: April 2014
Genehmigt im Kantonsrat: November 2014
Baustart: August 2017
Bauende: Juni 2019

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