Accesskeys

St.Galler Jagdstatistik 2016

Statistik

Die Abschusszahlen bei Reh und Gämsen sinken aus unterschiedlichen Gründen seit Jahren. Der markante Anstieg der entschädigten Wildschäden liegt am teilrevidierten Jagdgesetz.


Der Kanton sorgt für standortgerechte und funktionstüchtige Lebensgemeinschaften und für die jagdliche Nutzung der Wildbestände. Dies verlangt der Zweckartikel des 2016 revidierten St.Galler Jagdgesetzes. Die jährliche Jagdstatistik dient dem Amt für Natur, Jagd und Fischerei dieser Anforderung nachzukommen und die Jagdplanung entsprechend auszurichten.

 

Weniger Abschüsse beim Reh

 

Die Jagdstatistik des vergangenen Jahres liegt nun vor. Auffallend ist, dass seit einigen Jahren weniger Rehe geschossen werden. Die Abschüsse von Gämsen verharren auf tiefem Niveau.

 

Luchs, Wolf und Gesetzesrevision

 

Ein Grund für die rückläufigen Rehabschüsse ist die weitere Ausbreitung des Luchses. Die Abschusszahlen bei den Gämsen bleiben tief, weil sie schonend bejagt werden, um die Gamsbestände zu stützen und zu fördern.

 

Markant zugenommen haben Anzahl und Höhe der geltend gemachten Entschädigungen für Wildschäden. Das liegt hauptsächlich am revidierten Jagdgesetz, das unter anderem auch den Umgang mit Wildschäden neu ordnete. Die Bagatellschadengrenze wurde um 100 Franken nach unten korrigiert. Gleichzeitig ist neu die Kumulation von mehreren Bagatellschäden über ein Jahr möglich. 48 der gemeldeten Fälle betrafen Schäden an Kulturland durch Wildschweine. Elf Mal wurden Wolfsrisse an insgesamt 16 Schafen entschädigt.


Allgemein - St.Galler Jagdstatistik 2016 (03.04.2017 08:53)


Servicespalte