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Ein Toggenburger Luchs für den Pfälzerwald

Die Luchspopulation im Kanton St.Gallen ist seit deren Wiederansiedlung stark gewachsen. In den vergangenen zwölf Monaten wurden in St.Gallen 32 verschiedene Luchse nachgewiesen. Daher werden im Rahmen eines Bafu-Projektes zwei Luchse in St.Gallen gefangen, um im Biosphärenreservat Pfälzerwald mit weiteren Schweizer Luchsen eine neue Gruppe aufzubauen. Heute reist das Luchsweibchen B134 nach Deutschland.


Am 8. April 2017 konnte in Nesslau ein erwachsener Luchs gefangen und narkotisiert werden. Sofort nach dem Fang wurde das Tier in die Quarantänestation gebracht. Alle Untersuchungen und medizinischen Behandlungen verliefen gut. Es wurde ein älterer Trümmerbruch am Bein festgestellt. Dieser könnte von einem Verkehrsunfall stammen und ist verheilt.

 

Es handelt sich um das Luchsweibchen B314. Sie ist vermutlich ein Jungtier der Alma, und sicher die Mutter des besenderten Luchses Lenn. Alma war eines der «Gründertiere» im Wiederansiedlungsprojekt in der Ostschweiz. Sie wurde im Jahr 2008 frei gelassen.

 

B314 ist heute unterwegs an den Aussetzungsort im Pfälzerwald in Deutschland. Das Wiederansiedlungsprojekt im Pfälzerwald wird von Bafu und Kora, der Koordinationsstelle für Raubtierökologie und Wildtiermanagement, unterstützt.


Allgemein - Ein Toggenburger Luchs für den Pfälzerwald (13.04.2017 14:46)


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