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Schutzwaldbäume im Toggenburg gepflanzt

Gruppenfoto

Regierungsrat Bruno Damann hat heute zehn Weisstannen im Schutzwald in Stein SG gepflanzt. Es sind die letzten der 10'000 Schutzwaldbäume, die die Waldregion 5 Toggenburg am 27. Mai 2015 von Helvetia Versicherungen im Rahmen ihres Schutzwaldengagements erhalten hatte. Seither hat der Forstdienst diese Bäumchen in verschiedenen Schutzwäldern im Obertoggenburg gepflanzt. Die jungen Bäume tragen nun dazu bei, die wichtigen Schutzwälder zu verjüngen und den Schutz vor Naturgefahren nachhaltig sicherzustellen.


Helvetia Versicherungen engagieren sich seit 2011 für den Erhalt von intakten Schutzwäldern. Dabei haben sie unter anderem 10'000 Bäume zur Aufforstung im Toggenburger Schutzwald finanziert. Die letzten zehn Weisstannen pflanzte Regierungsrat Bruno Damann mit Unterstützung von Martin Schwald und Hansjürg Freund von Helvetia sowie Kantonsoberförster August Ammann, Regionalförster Christof Gantner und Revierförster Thomas Abderhalden. Abderhalden kennt die lokalen Verhältnisse und die Unberechenbarkeit von Wildbächen wie des Dürrenbachs bestens. Er weist auf die besondere Bedeutung der Weisstanne hin: «Die Weisstanne mit ihrem tief reichenden Wurzelwerk ist für die Stabilität der Schutzwälder äusserst wichtig».

 

Nachhaltiger Schutzwald verlangt Pflege

 

Für Regierungsrat Bruno Damann, Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartementes, sind intakte Schutzwälder unverzichtbar: «Wir begrüssen die Unterstützung durch private Institutionen wie Helvetia Versicherungen.» Für Christof Gantner ist der Nutzen intakter Schutzwälder offenkundig: «Sie schützen Gebäude, Strassen und Bahnlinien vor Naturgefahren. Ohne Schutzwälder wären viele Gebiete in den Bergregionen nicht bewohnbar.» Die Schutzfunktion gibt es aber nicht kostenlos. «Für die nachhaltige Schutzfunktion ist eine regelmässige Pflege des Schutzwaldes zwingend notwendig. Sie ist bis zu hundertmal günstiger als technische Verbauungsmassnahmen», ergänzt Kantonsoberförster August Ammann.

 

Für Martin Schwald von Helvetia ist das Engagement für den Schutzwald von direktem Interesse: «Mit unseren Aufforstungsprojekten im Schutzwald können wir einen effektiven Beitrag dazu leisten, dass Schäden durch Naturgefahren wie Hochwasser, Murgänge, Rüfen, Lawinen und Steinschlag verhindert oder zumindest reduziert werden.»

 

Bevölkerung kann mithelfen

 

Die Bevölkerung kann das Schutzwaldprojekt im Toggenburg weiterhin mit dem Kauf von Baumpässen zu je zehn Franken unterstützen (www.helvetia.ch/schutzwald). Für jeden Pass wird zusätzlich ein Baum finanziert, der in der eigens dafür reservierten Fläche im Gebiet Ölstein in Unterwasser gepflanzt wird. «Dadurch kann die Schutzwirkung des Waldes in den nächsten Jahrzehnten weiter verbessert werden», unterstreicht Regionalförster Christof Gantner die wichtige Bedeutung des Aufforstungsprojekts.


Allgemein - Schutzwaldbäume im Toggenburg gepflanzt (14.10.2016 10:49)


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