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Logiernächte: November bleibt nachfrageschwächster Monat
Gemäss den Auswertungen der Fachstelle für Statistik konnte die St.Galler Hotellerie im November 2009 knapp 66'000 Logiernächte verbuchen, was gegenüber dem Vorjahresmonat einem Plus von zwei Prozent entspricht. Damit verlief die Entwicklung im Kanton St.Gallen etwas besser als auf gesamtschweizerischer Ebene, wo die Logiernächtezahlen im Vorjahresmonatsvergleich um ein Prozent zurückgingen. Dennoch bleibt der November auch im Jahr 2009 seiner Rolle als traditionell nachfrageschwächster Monat für die St.Galler Hotellerie treu, knapp gefolgt vom April.
Wie bereits während des gesamten Jahres werden die Bilanzen von zwei der vier St.Galler Destinationen stark durch einzelbetriebliche Sondereffekte beeinflusst. So verzeichnet die Ferienregion Heidiland auch dank der (Wieder-)Eröffnung zweier Grossbetriebe im November 2009 zwei Prozent mehr Gäste als im Vorjahresmonat, die für 14 Prozent mehr Übernachtungen sorgten.
Gerade umgekehrt wirkt ein Sondereffekt in der Destination St.Gallen-Bodensee. Dort lassen sich die im Vorjahresmonatsvergleich niedrigeren Ankunfts- (-9 Prozent) und Übernachtungszahlen (-10 Prozent) teilweise auf die umbaubedingte Schliessung eines Grossbetriebes zurückführen.
Rückläufige Ankunfts- und Logiernächtezahlen gegenüber dem Vorjahresmonat mussten allerdings auch die anderen beiden Destinationen Toggenburg und zuerichsee.ch verzeichnen. Während die Rückgänge in der Destination zuerichsee.ch mit minus vier Prozent (Ankünfte) bzw. minus sechs Prozent (Logiernächte) noch vergleichsweise moderat ausfielen, lagen die Ankünfte (-11 Prozent) und Logiernächte (-7 Prozent) im Toggenburg noch deutlicher unter den Werten des Vorjahresmonats.
