
Tabakkonsum weiter reduzieren
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat ein nationales Programm Tabak 2008–2012 erarbeitet. Die Regierung des Kantons St.Gallen unterstützt dieses Programm, das die bisherigen Bemühungen der Tabakprävention weiterführt und intensiviert.
Tabakkonsum ist nach wie vor eines der grössten Gesundheitsrisiken. Auch wenn der Anteil der rauchenden Bevölkerung in den letzten Jahren leicht rückläufig war, besteht nach wie vor hoher Handlungsbedarf. Zudem stellt der Schutz vor Passivrauchen aufgrund der nachweislich schädlichen Wirkung eine zusätzliche Herausforderung für die öffentliche Gesundheit dar.
Das Nationale Programm Tabak 2008–2012 versteht sich als Nachfolgeprogramm des Nationalen Programms zur Tabakprävention 2001–2008 und basiert auf den damit gemachten Erfahrungen. Es beschreibt die aktuellen Herausforderungen für die Tabakprävention, skizziert den Handlungsbedarf und definiert die Ziele bis ins Jahr 2012. Das Nationale Programm hat den Charakter eines Rahmenprogramms und soll als Richtschnur für die Tabakprävention der nächsten Jahre dienen. Das Programm verknüpft und ergänzt verhaltenspräventive Ansätze (Sensibilisierung, Förderung der individuellen Gesundheitskompetenzen) mit wirksamen Instrumenten der Verhältnisprävention (gesetzlicher Gesundheitsschutz, Marktregulierung).
Verschiedene Schweizer Kantone, darunter auch der Kanton St.Gallen, haben in letzter Zeit gesetzliche Grundlagen Massnahmen gegen den Tabakkonsum und für einen Schutz vor Passivrauchen in öffentlich zugänglichen Räumen geschaffen. Die Abgabe von Tabakprodukten an unter 16-Jährige ist seit dem 1. Oktober 2006 im Kanton St.Gallen verboten. Zudem ist die Werbung für Tabakprodukte eingeschränkt.
Allgemein - Tabakkonsum weiter reduzieren (02.04.2008 09:02)