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Soziales

Leben Sie selbstbestimmt? Was heisst das für Sie? Und wo stossen Sie auf Widerstand? Am Freitag, 23. Juni 2017 füllte sich der Kantonsratssaal in St.Gallen mit einem vielfältigen Publikum: Frauen und Männer mit kognitiver Beeinträchtigung, deren Angehörige und Fachpersonen besuchten die Veranstaltung «Auf Augenhöhe!». Bereits zwei grössere Partizipations-Veranstaltungen hat das Amt für Soziales für Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung in den letzten zwei Jahren organisiert. Die Behindertenorganisation Pro Infirmis führt nun weiter, was in Bewegung gekommen ist.

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Menschen mit Behinderung sollen aktiver mitbestimmen. Ziel der Tagung war die Auseinandersetzung mit dem Thema Selbstbestimmung. Die Basler Schauspielgruppe Hirntheater führte lustvoll und gekonnt mit verschiedenen Aktionen durch die Tagung. Die Leiterin des Amtes für Soziales, Andrea Lübberstedt, wies in ihrem Grusswort auf die Symbolträchtigkeit des Kantonsratssaales als Ort der Mitbestimmung und Demokratie hin. Der Philosoph, Naturwissenschaftler und Publizist Ludwig Hasler untersuchte die Begriffe Selbstbestimmung, Augenhöhe und Fachlichkeit mit klarer, bildhafter Sprache eindringlich und nachhaltig. Mit zwei auf das Thema zugespitzten Szenen eröffnete das Hirntheater den Diskurs. Die Teilnehmenden griffen aktiv in die Szenen ein und erfuhren emotional und bildhaft Selbstbestimmung und deren Grenzen. Am Nachmittag wurde in drei Tischrunden rege und auf Augenhöhe diskutiert. Die Resultate der Gespräche werden nun von der Fachstelle der Pro Infirmis zur Förderung von Selbstvertretung aufgenommen und weiter bearbeitet.


Neuerungen bei der finanziellen Sozialhilfe ab 2018

Das Sozialhilfegesetz wird derzeit revidiert. Die Änderungen aus dem ersten Revi-sionspaket, das die finanzielle Sozialhilfe betrifft, sind nach den Beratungen im Kantonsrat mittlerweile rechtsgültig. Die Regierung hat den Vollzugsbeginn, also die Umsetzung der Gesetzesänderungen, auf den 1. Januar 2018 festgelegt. Das zweite...

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