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Anpassung der Linienführung in Räfis

räfis

Die Buslinie 401 Räfis–Buchs–Grabs übernimmt eine wichtige Funktion für die Erschliessung der Wohnquartiere in Räfis, Buchs und Grabs sowie der Interstaatlichen Hochschule für Technik (NTB) und des Berufs- und Weiterbildungszentrums Buchs (BZB). Die Linie leidet jedoch zunehmend unter Stabilitätsproblemen. Um die Anschlüsse auf die Bahn in Buchs zu sichern, wird die Linienführung im Raum Räfis ab dem 11. Dezember 2016 angepasst.

 

Mit der heutigen Linienführung quert die Buslinie 401 die Churerstrasse im Raum Räfis zweimal. Aufgrund des zunehmenden Verkehrs auf dieser Hauptachse wird es für die Busse immer schwieriger, die Fahrzeiten einzuhalten. Die Folge davon sind Anschlussbrüche in Buchs am Bahnhof.

 

Das Amt für öffentlichen Verkehr und BUS Sarganserland Werdenberg haben zusammen mit der Stadt Buchs auf diese Situation mit einer Änderung der Linienführung im Raum Räfis reagiert. Ab dem kommenden Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 verkehren die Busse ab der Verzweigung Rheinaustrasse bis Räfis durchgehend auf der Heldaustrasse. Die Schlaufe in Räfis wird in umgekehrter Richtung gefahren. So sind keine Querungen der Churerstrasse notwendig.

 

Die neue Linienführung verändert die Haltestellenbedienung. Durch das Befahren der Heldaustrasse wird die Haltestelle Ackerweg nicht mehr bedient. Als Ersatz wird auf der Höhe des Distelweges eine neue Haltestelle eingerichtet. Eine neue Haltestelle beim Einlenker des Lilienwegs ersetzt die bisherigen Haltestellen Gätterli und Töpferei in der Burgerauerstrasse. Die Haltestelle Räfis, Schulhaus bedient neu nur noch die Linie 400. Für die Buslinie 401 wird an der Stationsstrasse eine neue Haltestelle eingerichtet.

 

Mit der neuen Linienführung wird Fahrzeit eingespart und die Fahrplanstabilität erhöht. Zusätzlich wird die Erschliessung für die Wohnquartiere entlang der Heldaustrasse und in Räfis verbessert sowie die Haltestellenbedienung vereinfacht. 

Optimiertes Busangebot für Pfäfers und Bad Ragaz ab Sommer 2017


Im Hinblick auf die Eröffnung der neuen Taminabrücke wurden das Buskonzept Pfäfers / Bad Ragaz und der Ortsbus von Bad Ragaz überprüft. Dank der Verwendung der Baupiste für den öffentlichen Verkehr können die grösseren Dörfer im Taminatal mit nur einer Buslinie erschlossen werden. Damit verbessert sich die Vernetzung im Tal. Zusätzlich wird der Ortsbus Bad Ragaz mit dem Angebotsausbau attraktiver.

 

Die neue Taminabrücke war Anlass, das heutige Busangebot im Taminatal gesamtheitlich auf Angebot und Linienführung zu überprüfen. Der Kanton St.Gallen hat gemeinsam mit den Gemeinden Pfäfers und Bad Ragaz ein Konzept erarbeiten lassen.

 

Bei der näheren Beurteilung der Konzeptergebnisse waren sich die Beteiligten schnell einig, dass die Baupiste eine grosse Chance für den öffentlichen Verkehr bietet. Denn die Baupiste ermöglicht Valens und Pfäfers direkt zu verbinden. Das neue Buskonzept im Taminatal sieht vor, die grösseren Dörfer Pfäfers, Valens und Vättis stündlich mit einer Buslinie zu erschliessen. Zu den Hauptverkehrszeiten fahren zwischen Bad Ragaz und Valens direkte Eilkurse. Die Linie 454 ermöglicht in Pfäfers weiterhin den Anschluss von und nach St.Margrethenberg. Neu verkehrt diese Linie via Vadura. Am Schluchtenbus (Linie 453) vom Bahnhof Bad Ragaz zum Alten Bad Pfäfers ändert sich mit dem vorliegenden Konzept hingegen nichts.

 

Neu erschliesst der Ortsbus Bad Ragaz die Tamina Therme. Aus diesem Grund verkehrt der Ortsbus ganzjährig zwischen St.Leonhard, Zentrum, Therme und Bahnhof Bad Ragaz. Während den Betriebszeiten der Pizolbahn wird dieser bis zur Talstation Matells verlängert. Grundsätzlich fährt die Linie stündlich, in der touristischen Hauptsaison sogar halbstündlich.

 

Das Konzept ist mit den Schulen und Kliniken sowie den Pizolbahnen AG und Tamina Therme AG abgestimmt. Sowohl der Ortsbus als auch die Taminatal-Linien sind in Bad Ragaz auf die Regionalexpress-Züge ausgerichtet.

 

Mit den Optimierungen werden im Taminatal sowie in Bad Ragaz Angebot und Vernetzung verbessert. In Bad Ragaz wird ein erster Schritt bereits zwischen 13. Mai und 7. Juli 2017 umgesetzt. Zusammen mit den verlängerten Sommerbetriebszeiten der Pizolbahnen AG wird das Busangebot, basierend auf dem heutigen Fahrplan, ausgebaut. Die gesamtheitliche Umstellung mit neuem Fahrplan und neuer Linienführung wird in Bad Ragaz und im Taminatal mit Beginn der Sommerferien, also am 8. Juli 2017, umgesetzt. 

Veränderte Gleisbelegungen in Rapperswil und Jona

Der Bahnhof Rapperswil wird bis Dezember 2017 umgebaut. Die umfangreichen Bauarbeiten führen ab kommendem Fahrplanwechsel vom 11. Dezember 2016 zu geänderten Gleisbelegungen.

 

 

Beim Voralpen-Express wird die Gleisbenutzung in Rapperswil so abgetauscht, dass weiterhin perrongleiche Anschlüsse von und nach Zürich bestehen.

 

Die S6 Schwanden–Rapperswil fährt heute auf Gleis 5 ein und auf Gleis 2 aus. Jeweils auf dem gegenüberliegenden Gleis fährt die S5 von und nach Zürich. Der Anschluss funktioniert perrongleich mit einer kurzen Umsteigezeit von zwei Minuten. Diese Produktion der S6 mit Wegstellen und Umstellen ist nicht effizient und führt zu hohen jährlichen Betriebskosten. Der Kanton ist aufgrund der angespannten finanziellen Lage angehalten, Einsparungen zu prüfen. SBB und Kanton haben deshalb gemeinsam Optimierungen für den Fahrzeugeinsatz der S6 gesucht und im Rahmen des laufenden Gleis- und Weichenerneuerungsprojekts im Bahnhof Rapperswil umgesetzt. Dabei war eine wichtige Bedingung, dass die Anschlüsse der S5 weiterhin bestehen bleiben.

 

Mit der neuen Gleisanlage kann die S6 aus Schwanden künftig in Gleis 5 gewendet werden. Damit ist das Um- und Wegstellen nicht mehr notwendig. Die veränderte Gleisbelegung führt dazu, dass der perrongleiche Anschluss zwischen der S5 und S6 nur noch in Richtung Uznach / Ziegelbrücke angeboten werden kann. In der Gegenrichtung fährt die S6 ins Gleis 5, die S5 Richtung Zürich fährt ab Gleis 3. Dank der beschleunigten Ein- und Ausfahrt gewinnt die S6 eine Minute Fahrzeit und so erhöht sich die Umsteigezeit auf drei Minuten. Die Produktionskosten für die S6 sinken damit markant. Im Zusammenhang mit dem grösseren Fahrplanwechsel im Dezember 2019 fordert der Kanton St.Gallen, dass das perrongleiche Umsteigen in beiden Richtungen wieder angeboten wird.

 

Als Konsequenz verändert sich auch die Gleisbelegung in Jona. Die Züge in Fahrtrichtung Uster–Zürich verkehren neu ab Gleis 1, in Richtung Rapperswil–Pfäffikon ab Gleis 2.

Fahrplanwechsel im Dezember 2016

Auch wenn der Fahrplanwechsel vom kommenden 11. Dezember 2016 auf den ersten Blick gering erscheinen mag, sind die Veränderungen im Kanton St.Gallen nicht bedeutungslos. > mehr

 

 

Busverbindung Oberriet–Rankweil wird eingestellt

Im Dezember 2014 wurde die Buslinie Rankweil–Meiningen bis nach Oberriet Bahnhof verlängert. Im Rahmen eines dreijährigen Versuchsbetriebs sollte das Potential erkundet werden. Enttäuscht stellen die Beteiligten nun fest, dass das neue Angebot keinen Anklang findet. Aufgrund der fehlenden Nachfrage wird der Versuchsbetrieb von Meiningen bis Oberriet im Dezember 2016 vorzeitig eingestellt. > mehr

 

 

 

Neues Buskonzept für St.Gallen und Umgebung

Der Neubau des Bahnhofplatzes in St.Gallen sowie die Änderungen im Bahnfahrplan ab Dezember 2018 erfordern ein neues Buskonzept im Raum St.Gallen-Ost / Oberthurgau. Dabei werden die städtischen und regionalen Buslinien sinnvoll aufeinander abgestimmt.  > mehr

Varianten zum künftigen öV-Angebotskonzept im Obertoggenburg

Die Strecke Wattwil–Nesslau wird heute abwechslungsweise mit Bahn und Bus bedient. Bisher war geplant ab Dezember 2018 im Halbstundentakt auf der Schiene zu fahren. Dafür wurde vorgesehen, den Bahnhof Krummenau zu einer Kreuzungsstation auszubauen. Aber die mit dem Bahn-Halbstundentakt verbundenen höheren Betriebskosten werden hinterfragt. Der Kanton St.Gallen prüft deshalb integral sechs Varianten, um dem Obertoggenburg ein attraktives Angebot im öffentlichen Verkehr anbieten zu können.  > mehr

Der öffentliche Verkehr in Zahlen

Das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons St.Gallen veröffentlicht Zahlen zum öV im Kanton. Der vorliegende Standbericht liefert eine umfassende und transparente Grundlage über finanzielle und verkehrliche Eckwerte, realisierte Vorhaben und weitere Entwicklungen im öffentlichen Verkehr.  > mehr